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17 November 2009

Funktionstest des LIPO-Balancers mit ATtiny13

So, und heute gibts ein Video von meiner
Balancerschaltung mit ATtiny13!

(Später wird da entweder ein ATtiny13V oder 25
eingesetzt werden mal sehen.........)

Noch nicht ganz fertig, aber die Grundfunktion
läuft schon mal ganz gut!
Die Unterspannungsüberwachung konnte
zunächst nicht laufen, weil der Attiny in der
Konfiguration des Lernpakets bei 2,5V
abschaltet.
Das muss entsprechend umgestellt werden,
was aber mit dem Lernpaket nicht geht,
da mit der mitgelieferten Ausrüstung kein
Zugriff auf die "Fuses" möglich ist

(Nachtrag 19.11.2009,
Ich habe mir mittlerweile den AVR-ISP-Adapter
nachgebaut, damit ich z.B. mit Ponyprog
die "Fuses" umstellen kann.das geht mit dem
Adapter aus dem Lernpaket nicht.
Damit konnte ich die Abschaltung bei 2,8V
stillegen; jetzt geht auch die Meldung
bei Unterspannung.
Die Verwendung eines ATtiny13V oder 25
im Endzustand ist aber weiterhin nicht zu umgehen.
Zum Testen gehts aber auch mit dem
normalen 13er, halt ausserhalb seiner
spezifikation....)

Die Serielle Ausgabe des Spannungsmesswertes
muss noch reinprogrammiert werden.
Das sollte aber kein größeres Problem sein.
eher das Auswerten....wird schon noch........

Es braucht wirklich nicht viel!
ein ATtiny13V,(oder noch besser ein ATtiny25)
ein MOSFET (TTL-Typ N-Kanal)
ein Lastwiderstand
für die Funktion,
und zwei LED +Widerstand
für die Anzeige

mfG

Franz

Ich möchte an dieser Stelle auf den Blog
von Jack Rickard verweisen.

Einer der interessantesten Blogs, die ich in letzterZeit
gelesen habe.Auch wenn ich nicht alle seiner
Ansichten zu 100% teile, so hat er doch eine Menge
Erfahrung im Umgang mit diversen LIPOs und er hat
eine ganz wesentliche Tatsache festgestellt,welche
noch keiner bisher so gut erklären konnte wie er.
Es läuft sich zwar auch darauf hinaus, dass eine Unter-
spannungsüberwachung unverzichtbar ist,
Was eigentlich selbstverständlich sein sollte,
was sich offenbar noch nicht überallhin durchgesetzt hat
aber sein Vorschlag, die entladenen Akkus zu
balanzieren und dann gewissermaßen zu laden
bis der erste (schwächste) randvoll ist klingt
zunächst ungewöhnlich, aber hört ihn euch
einfach mal an! Macht Sinn!

http://jackrickard.blogspot.com/

http://web.me.com/mjrickard/

auf der Webseite gibts hervorragende
und ewig lange Videos zu allen möglichen
Themen. Stundenlang!







Kommentare:

  1. Hallo Franz,

    immer mehr Leute finden auf die Seite vom Jack und seinen revolutionären Ideen bzgl. BMS, wobei er ja eigentlich ein Monitoring darunter versteht. Wann wäre denn Deine Schaltung für's BMS fertig und in Stückzahlen produzierbar? Hast Du auch die Anbindung an ein wie auch immer gestaltetes Interface/Display?

    Wenn ich die Autos nur für mich selber nutzen würde, hätte ich lein Problem es genauso wie der Jack zu machen. Einfach immer im sicheren, flachen Bereich der Kurve bleiben und ab und zu mal messen und ggfs. nachladen. Sobald man die Autos verkauft muss das aber wartungsfrei und sicher von alleine funktionieren.

    Schau' mal auf die Seiten von eCars Now, falls Du die noch nicht kennst. Da wird gerade ein OpenSource BMS mit GUI entwickelt.


    Tschau, Christian]

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  2. Ob Ich jemals in irgendeine Serie gehen werde
    ist sehr ungewiss, weil mir die Vermarktung
    einfach eine Nummer zu groß ist.
    Mir machen aber die Versuche großen Spaß.
    Deshalb auch die Veröffentlichung des
    Source codes etc......
    Das ganze ist so einfach gehalten, damit man es notfalls auch selber nachbauen kann.
    Probleme gibts noch mit der seriellen Auslesung.
    Ich möchte da so was in Anlehnung an
    den M-Bus basteln.Master sendet, Slave antwortet, ganz primitiv.
    Da es u.a. problematisch ist mit 2,5V zu arbeiten
    werd ich wohl einen zweiten ATtiny
    zum Auslesen verwenden und den von aussen
    versorgen per ADUM5241 oder so.
    Die ATtinys kosten eh fast nix, und wenn jeder auf einen anderen Befehl antwortet
    kann ich sie alle gewissermaßen parallel
    betreiben wie beim M-Bus.
    Die Standard-Balancer-Funktion
    wäre dann völlig unabhängig vom
    Auslesen, und das Auslesen im Störfall
    könnte einfachstens mit PC per Terminal-
    Programm erfolgen oder mit irgend einem einfach programmierbaren Display.
    Das kommt später...........
    Wichtig ist, dass es nach aussen
    per RS232 läuft also auch per USB oder
    so problemlos geht.
    Nur eine Nummer geschickt und die Zelle
    antwortet mit ihrer Spannung sonst nix!
    Das kann man immer noch bunt darstellen!
    Balancer und Grenzwertmeldung laufen
    vollkommen unabhängig von der Wert-
    Anzeige. Und da die ATtinys in eingebautem
    Zustand umprogrammierbar sind ist eine
    individuelle Anpassung kein Problem.
    Auch Jack Rickards Vorstellungen lassen sich damit realisieren.
    Einfach viel schwächere Shunts verwenden
    und die Balancer-Grenze individuell
    auf jede Zelle anpassen.
    Die als erste leer wird, kriegt halt etwas mehr "Saft" im Rahmen des Erlaubten.
    Das wärs eigentlich schon gewesen denke ich.

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  3. ich hab mal bei der "Konkurrenz"
    vorbeigeschaut:
    (Den Link kannte ich noch nicht)

    http://yty.net/ebms/eBMS/Idea.html

    Wow!!!!
    Die spielen ja in einer ganz
    anderen Liga...............
    Endlich mal ein wirklich
    innovatives Konzept!
    An so etwas braucht unsereiner
    gar nicht zu denken!
    Das ist in etwa das, was die Industrie
    machen sollte und auch könnte
    wenn die denn wollen würden.......
    Endlich mal jemand, der versucht,
    aktiv zu balanzieren per DC-DC-Wandler
    und nicht passiv per Shunt!!!!!!!!
    Ist es den Aufwand aber wirklich wert?
    Wenn es ums Ausnutzen der letzen 4%
    geht, vielleicht ja! Als entscheidend
    betrachte ich jedoch die Tatsache,
    dass hier auch das Ladegerät ins System integriert werden soll!
    So weit bin ich noch lange nicht!
    Bzw.das habe ich auch (noch) gar nicht vor.
    Abschalten sollte bei den derzeit üblichen
    Stromstärken genügen und ohne aktives Balanzieren gibt es auch keine
    Notwendigkeit dafür,das Maximum in die
    Zellen zu pumpen.

    mfG
    Franz

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