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15 November 2013

Golf 4 Gaspedal elektrisch


Heute ist das E-Gaspedal angekommen, das ich für 1Euro ersteigert habe.

Es stammt aus einem Golf4 und weil eine Befestigungslasche fehlt wollte es wohl keiner.
Ansonsten ist es neuwertig, und für meine Versuche gerade recht.

Dieses Pedal stammt aus einem Benziner und deshalb hat es zwei Potis drin
eines an Pin 1 und 5 mit dem Schleifer auf Pin6
und ein weiteres auf Pin2 und Pin3 mit dem Schleifer auf Pin 4

Ich hab mir mal rausgemessen was das denn für Widerstandswerte sind.
Erst mal nur für das zweite Poti, weil es das normalerweise auch in Diesel-Pedalen gibt

zwischen Pin2 und 3 hat das Teil ca 1,1kOhm
Pin4 nach Pin3 geht von 1k1in Ruhelage  bis 1k9 bei Vollgas
Pin4 nach Pin2 geht von 1k8 in Ruhelage bis 1k0 bei Vollgas

es ergibt sich also Pin2 + 86R + 850R(Poti) + 165R Pin3
und noch ca 910R in Serie zum Schleifkontakt

Bei Pin3 an GND und  Pin2 an 5V kommen  0,75V bis 4,6V an Pin4 raus.

Damit kommt mein Controller wunderbar zurecht!
Die Endpunkte sind ja im Menue einstellbar, und die Vorwiderstände ermöglichen auch
noch eine grobe Plausibilitätsprüfung der Signale bzgl Masseschluss oder Leitungsbruch

Das muss ich unbedingt heute noch testen!
Das andere Poti ist übrigens etwas hochohmiger ausgelegt.
Ich muss es aber erst noch genauer durchmessen.
Zur Plausibilitätsprüfung sind zwei Potis drin, die so ausgelegt sind, dass das zweite
eine geringere Spannung ausgibt. meist die Hälfte so dass die beiden Ausgangssignale
immer unterschiedlich aber in einem festen Verhältnis zueinander sind.
mehr ein andermal, ich muss noch wo hin und die Zeit drängt bereits.........








(mal schauen, ich kann schon seit einiger Zeit keine Youtube-Videos mehr hier direkt einbinden,
vielleicht klappt es ja mittlerweile wieder.... bis dahin erst mal der Link
ich bin ziemlich sicher, dass es an meinem veralteten Browser + Betriebssystem liegt,
aber das werde ich mal an einem anderen, aktuelleren PC testen müssen)

Nachtrag 18.11.13:
Natürlich hat es geklappt, das Pedal anzuschliessen und es funktioniert ganz hervorragend.
Ich habe mich schon seit langem gefragt, warum diese Pedale so selten verwendet werden.
Im Fall von Controllern, die einen Widerstand von 5kOhm gegen Masse brauchen
könnte es Probleme geben, aber nahezu jeder Controller der auch Spannungsgesteuert
(0-5V) verwendet werden kann sollte damit zurechtkommen. In den meisten Fällen kann man
den Eingang entsprechend konfigurieren. Die meisten Hallgeber-Pedale liefern auch eine Spannung
von etwas über 0V bis knapp unter 5V und auch bei Controllern für 5k gegen GND
handelt es sich meist um einen Spannungseingangbei dem halt die resultierende Spannung
bei mehr oder weniger konstantem Strom gegen GND gemessen wird.
Diese VW-Pedale sind qualitativ über jeden Zweifel erhaben und selbst als originales
Neuteil sehr preiswert. Wenn meine Infos stimmen kosten die so um die 60Euro neu.
es gibt einige verschiedene Ausführungen, auch in stehender Version.
Eine ganz besondere Ausführung ist die seilzugbetätigte Version wie sie in diversen
TDI-Modellen zu finden ist. (spätere Golf3 TDI  ; T4  ; diverse Audi-Modelle, auch Benziner
und auch in so manchem BMW-Modell findet man diese seilzugbetätigten Geber)
Der TDI wurde im Lauf seiner Entwicklung irgendwann von
mechanischer auf elektrische Gasbetätigung umgestellt. hierzu wurde ein Geber an der
Pedalerie angebracht und mit einem kurzen Zugseil betätigt.
Eine recht aufwändige Konstruktion, so dass die Konstruktion als komplette Einheit
mit Pedal eine sehr logische Weiterentwicklung darstellt.
Der seilzugbetätigte Geber eignet sich natürlich ganz besonders für Umbauten bei denen
komplette Pedaleinheiten keinen Platz haben.
Einfach mal im bekannten Auktionshaus nach Gaspedalgeber bzw. Pedalwertgeber suchen........


08 November 2013

10 St. EA DIP204-4HNLED (5V-Version) eingetroffen.... Franzbox und Arduino.....

Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber die geradezu verzweifelt
gesuchten Displays sind jetzt tatsächlich eingetroffen!

10St. nagelneue EA DIP204-4HNLED Displays 4 x 20 Zeichen, 5V Betriebsspannung
Die 4HNLED haben einen erweiterten Temperaturbereich von -20 bis +70°C dafür laufen die
ausschliesslich mit 5V



















.............ein herrlicher Anblick! Die Franzbox könnte also noch ein paar Mal
in der bisherigen Ausführung gebaut werden, und auch die Prototypen der Franzbox mini
können nun doch noch so wie eigentlich gedacht entstehen.
Schade aber, dass die derzeitige Schaltung keine Zukunft hat, weil das
ziemlich sicher die letzten 5V EA DIP204 Displays sind die auf dem Markt sind.
Es gäbe zwar momentan noch mehr, aber ich will jetzt trotzdem nicht mehr davon kaufen,
nur weil ich sie irgendwann mal vielleicht doch noch brauchen könnte.......

Michael hatte mal die Vision eines Franzbox-Shields für den Arduino.........
Grundsätzlich wäre das kein großer Aufwand, aber ich habe ein kleines Problemchen
damit, das Programm 1:1 auf den Arduino zu übertragen, weil es da gar nicht so einfach ist,
mit anderen Prescalern bei den Timern und mit anderen Quarzfrequenzen als vorgesehen
zu arbeiten. Das geht mit Bascom viel einfacher!
Ansonsten ist die Form des Arduino sehr ungeeignet für den Einsatz als eigenständiges Gerät.
(Ich frage mich jedesmal, wieso das denn gerade so geworden ist.....seltsames Design......)
Wie könnte man dann die Franzbox auf Arduino-Basis verwirklichen?

ganz einfach: man bestückt eine Franzbox-Platine mit dem entsprechenden Quarz und Prozessor
und benutzt eine Arduino-Platine ohne Prozessor als Programmer bzw USB-Adapter
Der Bootloader kann per ISP-Programmer oder auch mit einem entsprechend programmierten
Arduino geladen werden, und dann braucht man ja eh nur noch die serielle TTL-Schnittstelle,
5V , GND und Reset von Franzbox-Platine und Arduino-Platine verbinden.
.........und schon kanns losgehen! alle Signale ausser Reset liegen auf dem roten Stecker der
Franzbox (Micromatch 14). Der Reset ist auf dem schwarzen Stecker zu finden,
weil ich die Box normalerweise nur damit per ISP-Programmer programmiere.
Das klappt übrigens auch mit den HEX-Dateien von Arduino! (myAVR Progtool eignet sich gut)
Man muss nur erst mal rausfinden, wo Arduino die ablegt.......im Temporären Ordner von Windows!


Hier ist der Schaltplan der Box:
Der Plan ist leider etwas verwirrend, weil da mehrere Bestückungsvarianten bzw sogar völlig
unterschiedliche Versionen und Schaltungen alternativ bestückbar sind. es sind also niemals
alle Bauteile bestückt, aber dafür sind ausgangsseitig interessante Sachen möglich.
von open collector bis zur H-Brücke und auch Spannungsausgabe mittels PWM und LT1010
ist da vorgesehen.(aber nicht alles gleichzeitig) da braucht man halt Phantasie beim Bestücken ;-)
Mit den beiden Netzteilschaltungen verhält es sich ebenso. Es kommt halt drauf an,
was man haben will.... Schaltausgang, zusätzlichen GND-Anschluss oder auch den 5V-Ausgang
über Zündung während der Rest an Dauerplus hängt. Alles machbar!

Ein paar Beispiele:
(Ich hoffe, Bernd liest das auch)
Die 5V Hub des LT1010 an 5V sind unter Umständen zu wenig...... entweder Umbau auf 12V Hub
Also: An JP2 die 5V Versorgung des (der) LT1010 trennen und mit 12V versorgen.
(das allein könnte in Bernds Fall eventuell schon reichen)
ansonsten:
R32 entfernen. IC4 und R31 bestücken, Pin 6 und 7 von IC4 verbinden und über einen Widerstand
mit dem Eingang des LT1010 verbinden. Schon hat man einen Ausgangsspannungsbereich bis 12V
(Der TC4431 setzt um von 5 auf 12V, und der LT 1010 ist ein 1:1 Treiber für die Spannung an C9
das ist der rechte zwischen den LT1010.

oder Umbau auf Open Collector für die Tankuhr:
LT1010 entfernen Q4 bestücken R34 bestücken, bzw Brücke, R31 bestücken und
entweder IC4 bestücken Pin6 und 7 gebrückt oder statt IC4 dessen Pin2 nach Pin6 brücken,
das geht auch, wenn Q4 halbwegs TTL-tauglich ist. Für die paar mA der Tankuhr reichts allemal.
Der TC4431 ist ein Mosfet-Treiber, der nur bei 12V H-Brücken-Schaltung der Ausgänge nötig ist.
...........das meine ich mit "phantasievoll bestücken".........

Port B ist in meiner Grundschaltung zugleich der Display-anschluss und ISP-Anschluss
Das klappt gut, und wenn beim Programmieren das Display wirres Zeug zeigt dann ist das
nicht weiter tragisch.
Die Display-Belegung und auch das EA DIP204 sind grundsätzlich Arduino-kompatibel.
Weil das EA DIP204 ein bisschen vom Standard abweicht sind dabei ein paar Dinge zu beachten,
aber das habe ich in früheren Posts schon mal beschrieben.

http://vehikelfranz.blogspot.de/2013/01/franzbox-meets-arduino.html

http://vehikelfranz.blogspot.de/2013/03/franzbox-meets-arduino-teil-2.html


Zum vergrößern anklicken!




06 November 2013

Saugrohr-Unterdruckfühler

Sehr oft taucht die Frage auf, wie man denn eine Vakuumpumpe aus-und einschalten könnte.

Eine interessante Variante um den Unterdruck im Vakuum-Teil z.B. des Bremskraftverstärkers zu messen
sind die in sehr vielen Fahrzeugen eingesetzten Saugrohr-Unterdrucksensoren.
Ebenso verwendbar sind die Sensoren von Freescale wie man sie in verschiedensten Ausführungen bekommen kann.(z.B. Reichelt) Elektrisch verhalten sich alle recht ähnlich, allerdings mit verschiedenen
Druckbereichen, Genauigkeiten und entsprechenden Kennlinien.
Zur Unterdruckmessung braucht man einen Fühler, der dafür vorgesehen ist,  also einen aus dem KFZ-Bereich oder einen mit zwei Anschlüssen zur Differenzdruckmessung.

Die Auto-Sensoren zeichnen sich halt durch besonders robuste Gehäuse, dichte Stecker und
gut passende Erfassungsbereiche aus.
Die Preise beginnen bei etwa 10 Euro (Golf,"Zubehör") bis gute 50Euro "Markenware"

Fast alle dieser Sensoren laufen mit 5V und haben einen Ausgangspin an dem sich je
nach Druck die Spannung ändert. meist irgendwo zwischen ca.1V und 4V je nach Druck.

Ich habe zu diesem Thema einen sehr interessanten Link gefunden, den ich Euch
nicht vorenthalten möchte:

http://download.ms-motor-service.com/ximages/PG_SI_0102_de_web.pdf

Die Auswertung kann mit einer simplen Schaltung erfolgen, (OP, Microprozessor etc)
bis hin zu einer drehzahlgeregelten Unterdruckpumpe ist fast alles möglich.

Ich habe kürzlich eine Wasserstandsanzeige mit Auswertung der Verschmutzung eines
Kraftwerksrechens gebaut und da klappt die Messung mit einer Auflösung von 1mm bei jeweils
1Meter Messbereich ganz hervorragend und zuverlässig. (Freescale Sensor MPX5010DP)
(ein "intelligentes System", das aus der Differenz der Wasserstände vor und nach dem Rechen
und dem Vergleich der Zustände vor und nach einem Reinigungslauf
die Zeit zwischen den Reinigungsläufen so einstellt, dass gereinigt wird, bevor der Rechen
durch Laub und Schmutz "zu macht".
Beim bisherigen System mussten es mehr als 5cm Differenz am Rechen sein bis die Reinigung startete. Knapper konnte man es wegen der Hysterese der Fühler nicht einstellen, und gerade jetzt im Herbst
geht durch das viele Laub im Wasser eine Menge Leistung verloren

Letztendlich erscheinen die gewonnenen Zentimeter Gefälle gering zu sein, aber die Mehrleistung ist
messbar, und das summiert sich im Lauf der Zeit, selbst wenns nur etwa 1 KW ist......)





23 Oktober 2013

Alles klar, nur viel anderes zu tun.....

Hallo allerseits!

Nachdem sich die ersten Leute schon Sorgen machen ;-) .......
Hier ist alles ok! Ich hatte nur absolut keine Zeit, hier mal wieder was zu posten.

Der "neue" Golf fängt allmählich an, Spass zu machen nachdem ein Großteil des Murks
beseitigt ist, den irgendjemand an dem Auto verbrochen hat........
Den falsch aufgelegten Riemen hatte ich schon erwähnt,
eine Antriebswelle war mit nur vier Schrauben am Getriebe befestigt
der wild eingeschweisste Kat war völlig zerbröselt und fast dicht
der noch nicht mal richtig schmutzige Iiiieh-Bäääh-Verteiler hatte ca einen mm Luft in der Lagerung
und die Zahnriemenspannrolle war auch  neu, aber mit dem Füllstück aus Kunststoff im Lager
wurde die immer wieder locker, zumindest fast.
Dass der Zahnriemen um einen Zahn falsch aufgelegt war fällt da schon kaum noch ins Gewicht
Für den TÜV mussten dann noch ein paar Gummis in der Vorderachse erneuert werden,
die Spurstangenköpfe, die vorderen Bremsschläuche, Radbremszylinder hinten,
neue Scheinwerfer und Blinker,dann wars mit dem TÜV kein Problem mehr.
Es ist echt erschreckend, was für einen Schrott man da im Versandhandel an Golf-Ersatzteilen
geliefert bekommt! Na ja, nicht immer, aber mittlerweile hat sich bei mir ein regelrechtes
Gruselkabinett angesammelt an fast neuen Teilen die vollkommen unbrauchbar bis
geradezu lebensgefährlich sind. Vor allem Gummiteile sind meist das Allerletzte!
Die originalen Spurstangenköpfe waren jetzt über 20Jahre und 200000 Km drin!
Irgendwann ist halt einfach mal Schluss, was solls.....ich kenne Fälle, da waren Billigteile
nach weniger als einem Jahr völlig hinüber. Wenns um Fahrwerk, Lenkung und Bremsen geht
sollte man schon sehr gut aufpassen, was man sich da andrehen lässt, und gerade diese
"Verschleißteile" machen doch einen Großteil dieses zweifelhaften Geschäfts aus.

An den Schwellern war dann doch eine Kleinigkeit zu schweissen weil da an der üblichen Stelle
ganz vorne immer Beschädigungen durch Hebebühnen zu finden sind.
Und da wo das Blech umgebogen wird rostets halt........ ein typisches Leiden bei frühen Golf 3.
Trotzdem eine wunderbar erhaltene Karosserie! Kein Rost im Inneren der Schweller!

In Sachen EV und Franzbox ist nicht sehr viel passiert, aber mein "Monster-Charger" macht große
Fortschritte. Nachdem die Kühlung und die Ansteuerung des IGBT ein bisschen verbessert
wurde kann man damit inzwischen mit etwa 100A laden. Da kommt man dann schon in Bereiche
wo die Zellspannungen auch schon bei ca 70% SOC bedenklich werden.
Die Sache mit dem Reduzieren der Stromstärke nach dem ersten Abschalten des BMS im
Auto ist also unbedingt notwendig, um die Zellen wirklich voll zu bekommen.
Ich habe die Leistungsstufe  an meinem Prüfstand mit dem Still-Motor auch schon mit über 200A belastet,
aber das dürfte als Dauerleistung ziemlich sicher nicht zu schaffen sein.



neues von der Franzbox:
Die ersten Tests mit den I²C-AD-Wandlern waren höchst erfolgreich, aber da habe ich nicht mehr
weitergemacht, weil die Zeit fehlte. Da muss vor Allem eine Platine her, weil die ICs so winzig sind.
Das kommt schon noch!
Bernd wünschte sich noch eine längere Nachladezeit für die automatische Nachladung der
Bordbatterie. Das ist jetzt im Menue einstellbar.
Bernd konnte auch seine Box selber "flashen"! Prima!
Mit der Anpassung an die Golf2-Elektrik gabs einige Problemchen die "lustigerweise" mit der
"Urversion" nicht aufgetreten wären. Die alte Ausführung der Tankanzeige braucht eine höhere
Spannung am Geber als die 5V, dafür wäre ein per PWM nach GND getaktetes Signal kein Problem
für das Instrument. Das muss also in dem Fall wieder mal umgebaut werden und zwar so wie es ganz am Anfang geplant war, aber in Michaels Beetle nicht funktionierte Hmmmmmm..........
Wenigstens reicht es, bzw ist es möglich, die Platine entsprechend zu bestücken.

Dass der Drehzahlmesser des Golf1 Cabrios (schon mit Golf2-Elektrik) nicht mit dem 12V
Rechteck der Box arbeiten wollte ist ein bekanntes Problemchen das also nicht sehr überraschend kam.
Da gibt es aber fertige Module aus der VW-Tuning-Szene um die nötigen Spannungsspitzen zu erzeugen.
(z.B. für Motor-Umbauten im Golf2 etc..... Stichwort: "Zündsignalsimulator"  )
Das ist so wie es ist, und es ist irgendwie beruhigend, dass ein sehr bekanntes Gerät aus Australien
zur Stromanzeige am DZM exakt das gleiche Problemchen hat.
Womöglich geben die gar nur 5V Signale aus ?! Ich nenne jetzt mal keinen Namen ;-)
Das hängt halt vom Drehzahlmesser ab, und ältere, die normalerweise direkt von der Zündspule
einer Unterbrecher- bzw Transistor-Zündung angesteuert werden rechnen halt mit Impulsen
in der Größenordnung von 100V! die kann man mit 12V nicht immer ansteuern, obwohl es meistens
sogar klappt. einfach testen, und ggfs muss halt ein "Zündsignalsimulator" dazwischen.
Dann klappt das auch mit antiken Drehzahlmessern. für die ca 50Euro die so ein Ding kostet
lohnt es sich nicht, jetzt selber was zu basteln.

Sobald ich wieder ein bisschen Luft habe werde ich mal versuchen das Franzbox-Programm endlich
auf der "Mini-Platine" und mit 3,3V zu betreiben. Die Problematik dabei kommt von der Umstellung
auf 3,3V bei den EA-DIP Displays....und somit auch die Referenz der AD-Wandler 3,3V beträgt
Der LEM Stromsensor will aber weiterhin mit 5V betrieben werden, mit 0A = 2,5V das verträgt
sich einfach nicht ohne Probleme und zusätzliche Bauteile die bisher nicht vorgesehen sind.
Natürlich kann man einen Spannungsteiler reinhängen, aber schon das getrennte Netzteil
sorgt für eine zusätzliche Drift der Nulllage
Es wird sich wohl drauf hinauslaufen, dass ich die ganze AD-Wandler-Geschichte auslagere
und sowohl den LEM (hier wäre dann auch ein Shunt zu Srommessung denkbar,
aber das hängt auch noch sehr von der zu messenden Stromstärke ab......)
als auch die längst überfällige Messung der Fahrakku-Spannung über einen
galv. getrennten I²C Koppler aufs Potential der Fahrakkus verlagere und dort per
I²C-AD-Wandler auswerte.

Für die Signale zur Tankuhr,  zum Drehzahlmesser und zur Warnleuchte sind jetzt open collector
Transistoren vorgesehen. Für die Tankanzeige muss ich mir noch was einfallen lassen.
Zumindest für neuere die nicht mit PWM direkt angesteuert werden können.

Ich habe keine Platinen der bisherigen Franzbox mehr übrig, und so wird es sie auch nicht mehr geben
wenn nicht noch ein kleines Wunder in Sachen Display geschieht und ich ein schönes 5V-Display finde
das mindestens 2 x 20 Zeichen darstellt.besser 4x20 wie bisher. 2x16 ist zu wenig!
Ins Gehäuse sollte es auch passen, wobei das gar nicht soooo wichtig ist weil mans auch am
äusseren Stecker betreiben kann. Die Bauform der EA-DIP 204 war halt perfekt
und nur die grünlich-gelben passen ins bisherige Gehäuse. Die blauen und Schwarz weissen sind
auf einer Seite länger und haben nicht mittig Platz. (da hätte ich noch ein paar in 5V auf  Reserve)
Mit 4x16 Zeichen wird der Text zu sonderbar und grafische Displays hätten gern 8 Datenleitungen.
Ich hab nur vier und mehr sinds einfach nicht.

na ja, mal sehen wies weiter geht..........


Nachtrag 4.November 2013:
Auch wenn ichs noch nicht ganz glauben kann, und ich die Dinger jetzt auch noch nicht
in den Händen habe, aber ich habe tatsächlich noch 10St. EA-DIP204-HNLED aufgetrieben!!!
Ein schöner Batzen Geld, der da im Regal landet, das war jetzt nicht vorgesehen, aber
was sein muss muss sein! Die 5V-Typen kommen nicht wieder!
Einer Mini-Franzbox und auch zwei Stück in der bisherigen Ausführung steht somit nichts mehr im Weg.
Ich könnte zwei allerletzte Platinen die momentan für einen ganz anderen Zweck bestückt sind
notfalls umbauen.  ....aber alles zu seiner Zeit.....nicht jetzt!








15 August 2013

....und wieder kränkelt ein Golf, diesmal ein anderer........

Seit ein paar Tagen ist es soweit....mein "neuer" Golf (Golf3 1,8 90PS Bj 92) ist endlich zugelassen und
läuft weitestgehend problemlos.Weitestgehend soll heissen, dass irgendwas mit dem Motor
nicht so ganz passte. Auf der Autobahn wurde er recht warm, das war ich vom bisherigen 1,6er nicht
gewohnt. bei dem war die Temperatur bei 90 Grad regelrecht festgenagelt, egal ob man mit
90 oder 180 unterwegs war. Hier stieg aber die Temperatur auf 100 bis 110° sobald man schneller
als 130 fuhr. Es muss hier noch angemerkt werden, dass der "neue" erst kurz bevor ich ihn kaufte
eine neue Kopfdichtung sowie alle Riemen neu bekommen hatte.Trotz seines Alters ist der Wagen
nahezu rostfrei, so ein richtiger "Opa-gepflegter Garagenwagen", zwar trotzdem 200000Km, aber offenbar nur bei Sonnenschein gefahren.
Tja, irgendwas stimmte hier nicht, aber nachdem ich mir jetzt unnötigerweise einen neuen Thermostat
besorgt hatte kam mir heute eine Idee.........Das Ganze machte den Eindruck als würde die Hitze nicht
richtig abgeführt. Ich hatte so was schon mal recht ähnlich erlebt als vor vielen Jahren mal der Thermostat meines damaligen Golf1 kaputt war, aber die Ursache war hier wesentlich trivialer.........
Irgend ein begnadeter Mechaniker hatte den Riemen falsch eingebaut, so dass die Wasserpumpe rückwärts lief!!!!!........das geht bei diesem Modell tatsächlich.....und weil das Treibrad der Wasserpumpe
keine Rillen hat, ist es sehr verlockend, den Riemen so aufzulegen, dass die glatte Seite auf dem glatten Rad läuft! Na ja, eine Sache von zwei Minuten und alles passte wieder. Jetzt stimmt auch der Temperaturhaushalt!

Diesen Golf "musste ich einfach haben" das ist einer mit Automatik, das machte ihn noch billiger,
und andererseits die "rostfreie" Karosserie........ Ich habe mit dem Getriebe einige Versuche vor.
Das ist schon das elektronisch gesteuerte Viergang Automatikgetriebe mit Wandlerüberbrückung im
dritten und vierten Gang.....Sollte ich doch noch mal einen Golf elektrifizieren, so wäre das eine tolle Basis.
Dank der elektronischen Steuerung könnte man da das Getriebe so schalten lassen wie man es sich gerade wünscht. Leider ist die Übersetzung wieder mal etwas "zu kurz", 100Km/h = 3000 U/min .....hmmmmm......
aber wenn der Rest erst mal passt, dann gäbs da auch noch "längere" Versionen vom 2.0-Modell
oder gar dem TDI. (gabs auch als Automatik!!!)  Auch der VR6 hat ein sehr ähnliches Getriebe.
Hauptsächlich unterscheiden die sich nur in der Enduntersetzung
CKX 4,529. Das bei mir verbaute dürfte sehr ähnlich sein, ist aber ein anderes,(müsste ein CFD sein)
das es nur im ersten halben Jahr gab, noch mit dem ECO / Sport -Schalter der dann entfiel
85KW ist 4,222,
VR6 hat 3,700,
die 66/81KW Diesel haben 3,273!!!!!! das wären dann 2168 U/min bei 100 Km/h!
Damit käme dann sogar mein Still 11-Zöller zurecht!!!
Mal rausfinden, ob man ans Automatik-Getriebe
auch einen 90er Antriebswellenflansch ranzaubern kann....
Na ja, jetzt wird der "neue" erst mal ein paar Monate gefahren, Tüv ist auch bald fällig,
im Winter darf nochmal der "alte" ran und dann sehen wir mal ganz gemütlich weiter.