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29 März 2011

Energiezähler--ganz neue Erkenntnisse

Hallo allerseits! Auweh! da habe ich was Wichtiges übersehen! Ich bin bisher ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Akkus Masseverbindung haben. Dem ist aber nicht so! Folglich konnte die Schaltung natürlich nicht so bleiben. Zunächst mal habe ich einen galv. getrennten Messwandler gebaut. Letztlich fast das Gleiche wie schon bei den Messwandlern für die Einzelspannungsmessung bei meinen BMS-Versuchen. Ein ATtiny 25 übernimmt hier die Messung, schickt die Werte seriell an den Zähler, ein geregelter DC-DC-Wandler sorgt für die Versorgung und Referenzspannung. Ein Optokoppler trennt die Signale. Soweit ganz einfach, aber halt doch wieder etwas Mehraufwand, der mir gar nicht gefällt. Also hab ich nun endlich doch mal nachgeschaut, wie die"Konkurrenz" das macht. (keine Zeit.........) Das kommerzielle Produkt, das meinem Zähler von der Idee her am ähnlichsten ist, das ist das ZEVA2. http://www.evworks.com.au/index.php?product=INS-ZEVA-FGDP Dessen Anschlussplan (auf der Seite ganz unten zu öffnen) führte zu einem klassischen AHA!!!-Erlebnis !! Die messen die Spannung überhaupt nicht! Da werden nur die Ampere über die Zeit aufdaddiert! Ich wollte halt die echte Energie anzeigen, sowie auch die momentane Leistung, Spannungsgrenzen überwachen, etc.... Das Zeva2 hat kein Display, darum interessieren diese Werte da auch nicht. Der Abgleich auf die Tankuhr und die Akkukapazität erfolgt da per Poti, und weil immer das selbe Akkupaket dran hängt, lässt sich das sicher so abgleichen, dass die Anzeige einigermaßen genau anzeigt.Und das alles auch ohne Spannungsmessung! Eigentlich bräuchte ich aus meinem Zählerprogramm nur die Spannungs- messung und die Multiplikation der Stromwerte mit den Spannungswerten entfernen und die Einheit der angezeigten Werte von Wh auf Ah ändern und ev. noch eine Erkennung reinbauen, ob auch die "Zündung" an ist,falls mal der Nullpunkt des Strom- wandlers nicht 100% passt. Oder eben so wie beim ZEVA beim Reset einen Nullabgleich durchführen. (0A entsprechen 2,5V am Wandler) Die ganzen Spannungsüberwachungs- geschichten gehören eigentlich sowieso ins BMS bzw. Monitoring-System. Die beiden Systeme (Monitor + Zähler) sollen letztendlich miteinander zu einer Einheit verschmelzen, aber ganz so weit bin ich leider noch nicht. Wie das beim Zeva nun genau gelöst ist, mit nur einem Poti sowohl Verstärkung als auch die Richtung des Signals für die Tankuhr einzustellen, das muss ich noch mal genau durchdenken...... Das hat sich jemand sehr geschickt ausgedacht! Respekt!!!!!!!! Auf die Idee muss man erst mal kommen! Ich hätte da wohl den ATtiny per Jumper und entsprechender Programmierung je nach Bedarf umgepolt, aber so gehts auch! Das müsste ein OP sein, dessen Nullpunkt und Verstärkung ja sogar das Vorzeichen der Verstärkung über ein und das selbe Poti eingestellt werden. Wie kann das gehen? eine Idee: Der Gegenkopplungswiderstand ist wohl irgendwie mit dem Negativen Eingang verbunden, das muss so sein und das Poti liegt wohl zwischen positivem und negativem (invertierendem) Eingang. Beide Eingänge hängen wohl per Spannungsteiler auf dem gleichen Potential.Dieser Pegel wird ziemlich sicher mit dem Poti für den Vollausschlag-Pegel verändert. Wenn nun der Eingang über den Schleifer des Potis erfolgt, dann wird je nach Potistellung mehr am Positiven oder am Negativen Eingang eingespeist und je nachdem invertiert der Verstärker oder nicht.............. und je unterschiedlicher dieser Betrag ist, desto größer wäre auch die Verstärkung. Der OP an 12V und 0V und der ATtiny liefert ein Signal das bei 0V startet und dann gegen 5V wandert......(ev. umgekehrt) So könnte das gehen! Der ATtiny (hier wohl ein ATtiny 24, das passt von den Pins, und der hat auch einen 16Bit-Counter drin für die Frequenz zum DZM; 8Bit reicht nicht) kann so eine Spannung per PWM ausgeben. Das muss ich selbst erst mal bis zum Ende duchkauen! Vor allem, warum in der Mittelstellung die Verstärkung am größten ist. Ich bin mir sehr sicher, dass die Tankuhr direkt über eine Spannung angesteuert wird. das ist einfacher, als Widerstände zu simulieren. Was hat das mit der Richtung auf sich? "Früher", bei VW z.B. bis Golf3 waren Tankuhren üblicherweise so geschaltet dass hohohmig (150 bis 300 Ohm) am Geber leer anzeigte und niederohmig (20 - 50 Ohm) voll anzeigte. Dass der Geber nicht bis 0Ohm geht ermöglicht eine Überwachung der Leitung auf Masseschluss mittlerweile läuft der Geber und die Anzeige bei manchen Autos aber "andersrum". Warum?? Hmmmm???? keine Ahnung, wieso!!!??? Ich werde auf alle Fälle mal das Programm für eine "abgespeckte" Version so ändern und das mal ausgiebig testen. Letztendlich ist mir aber die "Urversion" wesentlich sympathischer. Mal sehen.....Watt, Volt, Ampere und kWh sind mir halt lieber als "50% von ganz voll" Um abzuschätzen, wie weit man noch etwa kommen wird reicht das aber.





















Hier ein Bild des galv. getrennten Messwandlers für die echte Energiemessung in Wh bzw kWh und ein Bild des Displays in der Version mit reiner Ah-Zählung ohne Spannungsmessung. mfG Franz 08.04.2011


letztes Update: Seit kurzem reagiert Michaels Beetle-Drehzahlmesser auf die Impulse die mein Messwandler produziert:
http://e-vw.blogspot.com/2011/04/drehzahlmesser-zeigt-simulierten-strom.html

Das war ein etwas langer Weg bis alles passte, aber kaum hat man ein paar zerschossene Bauteile getauscht und alles korrekt angeschlossen, schon läufts wie vorgesehen.
So ein handgestricktes Versuchsmuster ist halt etwas empfindlicher als ein ausgefeiltes Serienprodukt mit Schutzschaltungen an jeder möglichen Fehlerquelle.
Dafür baut man Prototypen!
Und deshalb misshandelt man die auch ! ;-) sonst findet man die Schwachstellen erst wenns zu spät ist! So was wäre natürlich viel einfacher, wenn das Auto wo so was rein soll in der eigenen Garage steht und nicht am genau entgegengesetzten Ende unseres Landes........... (wobei in den letzten Tagen ein paar Briefe mit Ersatzteilen in geradezu atemberaubender Geschwindigkeit zugestellt wurden. 17:30 am Chiemsee zur Post gebracht und am nächsten Morgen in Norddeutschland zugestellt......wow!!!!!!!!!)

24 Februar 2011

Ein wunderbares und kostenloses 3D-Konstruktionsprogramm: Alibre Xpress

Das muss ich hier einfach mal erwähnen,
weil immer wieder die Frage auftaucht,
wie man irgendwelche Teile am Besten
so konstruiert, dass sie auch gefertigt
werden können. .....und dann scheitert
es meist an einem wirklich guten
Konstruktions- und Zeichenprogramm!

Das Beste, das sowohl kostenlos als auch
legal zu bekommen ist, ist meiner
Meinung Alibre Xpress. Vom Aufbau und
der Bedienung her ist es ähnlich aufgebaut
wie die derzeitigen Profi-Programme.
Und: es ist ein echtes parametrisches 3D-Programm,
das bedeutet, man konstruiert das Teil und
daraus wird bei Bedarf am Ende eine
technische Zeichnung erzeugt.
Oder eben IGES bzw STEP -Daten exportiert
Das sind Daten auf deren Basis CAD-CAM
Daten erzeugt werden können.

Um das klarer auszudrücken:
Ein Loch wird hier z.B. als Loch eingefügt, und nicht
als Kreis, der ein Loch darstellt.
Das schöne an so einem Programm ist,
dass alle Masse , Bohrungen etc
direkt eingegeben und auch geändert
werden können.Da muss man sich erst mal dran gewöhnen
insbesondere wenn man 2D Anwendungen
gewohnt war. Ändert man ein Maß, dann
werden auch gleich alle Maße und
Zuordnungen angepasst und auch gleich
die zugehörigen 2D-Zeichnungen angepasst.

Also immer gut aufpassen, wonach man
irgendwelche Elemente ausrichtet, bzw
was man bemaßt.Ein eingetragenes Maß
ist eine feste Größe, die gültig bleibt,wenn
die Objekte verändert werden.

Es ist also ein großer Unterschied, ob zwei
Kreise aussen oder durch den Mittelpunkt
definiert sind. (Eigentlich logisch und
auch leicht verständlich, geht nicht anders)

Ich zeige das am Besten indem ich mal was
konstruiere.......
wie wärs mit einem kleinen Flansch?

Erst mal ein Kreis





















dann extrudiert man diese Form





















Jetzt schauts schon besser aus:




















noch mehr Material:




















wieder Extrudieren




















Bohrung





















Keilnut




















Fertig




















2D Zeichnungen erstellen:




















2D Export





















Export in anderen Dateiformaten




















Das war jetzt natürlich ein Schnelldurchlauf.....
Wenn jetzt irgend ein Maß verändert werden soll,
dann ist das kein Problem. Das Element braucht
nicht gelöscht und neu gezeichnet werden, sondern man
muss nur die Bemaßung korrigieren, das wars!
Dann speichern (nicht vergessen!) und schon werden
auch die 2D-Zeichnungen angepasst,wenn man sie
erneut öffnet. Das mit dem Speichern ist so eine
Sache, (kleiner Fehler?) auch vor Ausdrucken etc
muss man erst alles aktualisieren und speichern,
erst dann wird die Änderung übernommen.


Ich muss mal die Links raussuchen!


kleiner Update 10.03.2015 hab ich zufällig entdeckt,
aber leider nur die Version 9.1 und die läuft nur bis XP
Bei Vista scheiterts an irgend einer Keinigkeit.....
DirectX hat da eine Versionsnummer (10??) die
nicht akzeptiert wird, wenn ich mich richtig erinnere......

http://alibre-design-xpress.en.softonic.com/download



Meine Version ist die 9.2.
es gibt auch neuere, aber die muss man registrieren.
Bis 9.2 ist das Programm in JAVA geschrieben,
deshalb muss auch "JAVA virtual Machine" installiert sein.
Ab V10 änderte sich da was.
9.2 ist die erste Version, die auch unter Vista läuft
und zugleich die letzte, die für eine eingeschränktere, aber nicht
zeitlich begrenzte Ausführung nicht registriert zu sein braucht.
(Üben und Zeichnen sowie Ausdrucken der Zeichnungen geht aber)

Dateiexportfunktionen in gängige Formate (STEP und IGES etc.)
zum Erstellen von Fräsprogrammen bzw Konturen
gibts/gabs erst nach kostenloser Registrierung,
und eben diese Registrierung gibt es mittlerweile
nicht mehr.... Schade!
Speichern im Alibre Datenformat geht aber.
Das scheint auch eine Art Step-Format zu sein, ich konnte es aber
noch nie überprüfen und testen.


Die echte Alibre Vollversion ist ganz schön teuer........
aber verglichen mit Profi-Programmen
trotzdem noch fast geschenkt!

Da fehlte immer irgendwie eine Zwischenversion
für den Hausgebrauch, die gibt es aber offenbar
mittlerweile! (99$, das ist fair!)


Diese Version kann STL-Daten Exportieren.
STL war mir bisher kein vertrautes Format!
Das sollte aber für einen gut ausgestatteten
CAD/CAM Metallbearbeiter kein Problem sein!
Offenbar habe ich da was verschlafen........

Infos zu STEP , IGES und STL etc. gibt es z.B. hier:
http://datenaustausch.com/de/65/

das macht alles etwas klarer!


Meine Empfehlung:

Einfach die Ver. 9.2 erst mal unregistriert testen,

oder gleich eine neuere Version nehmen.
Achtung: nicht ganz kompatibel mit älteren Versionen!
(das kennt man auch von Konkurrenzprodukten ;-) )

Der PC sollte mind. 1Gb Ram haben und über 1Ghz takten,
(gilt für V.9.2 - soviel hat heute doch eh jeder drin,
bei aktuellen Versionen eher das Doppelte von beidem)
dann machts richtig Spass! (auch wenns wohl keiner
mehr macht, ich hab Alibre 9.x sogar auch unter
Win98SE zum Laufen gebracht, aber das war nichts)


Hmmmmm............... Version 9.2 irgendwo zum
Download zu finden ist gar nicht so leicht..............

Ich hab ja noch meine Sicherungskopien, aber
ich hätte hier jetzt viel lieber einen Link gesetzt.

Meine Dateien hier so öffentlich zum Download
reinstellen, das mag ich jetzt nicht so gerne........
Das war zwar so was wie Shareware, aber sämtliche
Links sind mittlerweile "tot"

Fürs Konstruieren und zum Erstellen von 2D-Zeichnungen
reicht die unregistrierte V9.2 Das ist vollkommen
ausreichend zum Erstellen und archivieren einfacherer
Teile die nicht aus mehreren Teilen zusammengesetzt
sind. Hier tun die Einschränkungen richtig weh!
ca 10 Teile, da kommt man nicht sehr weit!
Aber so was wie Haltewinkel oder Frontplatten etc.
oder einfache Frästeile, das geht hervorragend!

Eine kleine Episode am Rande zu Alibre:
Ich entdeckte das Programm vor Jahren mal
eher zufällig, als wir in der Firma mal schnell
was konstruieren mussten das etwas komplizierter
war und furchtbar eilig........

Eine Kamera zum Fotografieren und
Vermessen einer Papierfaserstruktur. .....2006 oder so....

Zuerst hatte ich gewisse Probleme, den Einstieg zu finden,
aber ich fand dann die Website von Robert Weekley
genannt "Alibre-Rob" .
http://www.aircraft-computational.com/alibre/assistance/tutorials.html

Rob hat da einige Tutorials zusammengestellt,
die mir damals sehr geholfen haben.
Er hat mir sogar auf eine Frage hin bei einem ganz
bestimmten Problem eigens ein kleines Video
geschickt. Rob hat anfangs das Programm mitentwickelt,
war aber damals schon bei einer anderen Firma.
An dieser Stelle nochmal: Danke Rob !
Dank seiner Hilfestellung gelang die Konstruktion
mit unerwartet gutem Ergebnis. Unser Kunde
war sehr positiv überrascht von dem was wir
da "gezaubert" haben und die Zusammenarbeit
mit unserem Maschinenbauer der die Teile
nach meinen Daten perfekt fertigte klappte
wunderbar!!!! Aufgrund des Zeitdrucks und der
vielen Änderungen und Anpassungen hätten wir
das gar nicht ausser Haus geben können.

Letztes Jahr bekam ich unerwartet eine Mail von Rob.
Eine Einladung zum EV-Fest in Toronto
Er ist einer der Organisatoren!!!!

Da musste ich dann schon mal nachfragen,
warum er gerade mich da einladen wollte......

OK, es war ein Versehen, meine Adresse war da
noch irgendwo...........und ist mit hineingerutscht.
sein Blog:
http://nogas96volts.blogspot.com/

Aber wir fanden diesen Zufall recht amüsant!

mfG
Franz


16 Februar 2011

rumschnüffeln in seriellen Schnittstellen und auf dem CAN-Bus

Wie ich neulich schon erwähnte, habe ich mich in
letzer Zeit mal ein bisschen intensiver mit dem
Thema CAN-Bus auseinandergesetzt.


Der CAN-Bus ist eine ganz spezielle serielle Datenschnittstelle,
die ich hier gar nicht allzu ausführlich beschreiben
möchte, da im WWW alles schon dutzende Male
beschrieben wurde.


Im modernen Fahrzeugbau werden inzwischen in
zunehmenden Maße Daten per CAN übertragen,
weil diese Schnittstelle in der Großserie recht universell
einsetzbar ist. Zwei verdrillte Leitungen quer durchs
Auto, und alle Geräte hängen einfach parallel da dran
und bekommen ihre Daten.

Jedes Gerät kann empfangen und senden.
Jedes Gerät hört alles mit und pickt sich die
Daten heraus die es haben möchte,
und alle quatschen irgendwie, aber doch
mit System durcheinander.
Irgendwie also wie an der Börse,
oder in einer Wirtshausküche,
nachdem ein Reisebus ankam...


Die Daten werden paketweise übertragen,
so ein Datenpaket besteht üblicherweise
aus einer "ID", also einer Zahl die aussagt,
für wen die Daten bestimmt sind, bzw.
um welche Daten es sich handelt.
Dann folgt eine Größenangabe, also
die Zahl der nachfolgenden Byte an
Nutzdaten.Dann die Daten.

Das kann dann z.B. so aussehen:
515 7 41 09 00 95 00 11 2C


Wenn man das entschlüsseln will,
dann muss man wissen oder
herausfinden, was der Header (ID)
bedeutet, und welche Daten in welchem
Byte stehen.Um da überhaupt irgendwas
zu verstehen braucht man etwas
Hard- und Software, die einem dabei
hilft.

Das größte Problem:
Auch wenn man schon mal mithorchen kann,
dann sieht man den Daten noch nicht an,
wer was gesendet hat oder wer es empfängt.


Ich wollte eigentlich (aber bisher vergeblich)
Daten in das Kombiinstrument eines Smart
schreiben, aber da gehört noch mehr dazu
als nur der Tacho......
...am Rande..... da hab ich was lustiges entdeckt:

Die Komponenten fragen erstmal gegenseitig
nach, ob auch wirklich alle da sind, und deshalb
kann das so noch gar nicht funktionieren.
Immerhin sendet das Ding schon ein paar Daten,
so dass zumindest klar ist, dass die Verbindung
zum Bus einwandfrei funktioniert.

Ich habe mir für meine Versuche einen
LAWICEL CAN232 -Adapter besorgt, weil ich
den notfalls auch mal mobil an der seriellen
Schnittstelle eines kleinen Atmega betreiben
kann.Man muss sich aber unbedingt im
Klaren darüber sein, dass die RS232-Schnittstelle
nicht reicht um große Datenmengen zu
übertragen.Für eine Auswahl oder zum
Senden einzelner Befehle sollte das aber genügen.
Wem es auf mehr Performance ankommt
sollte also unbedingt eine USB-Version
nehmen, und zusätzlich darauf achten,
dass hier zumindest eine parallele Anbindung
erfolgt.


Bei den dazugehörigen Auswerteprogrammen
will ich mich hier fürs Erste auf kostenlose
Programmversionen beschränken.

Das bislang beste Programm, das mit dem
LAWICEL CAN232 zusammenarbeitet
ist CANHACKER siehe http://www.canhack.de/

Leider verträgt sich die Grundeinstellung
des Adapters nicht mit dem Programm,
da muss man erst mal mit einem
Terminalprogramm den Adapter
etwas umkonfigurieren damit der
Empfang klappt. Da muss man erst mal
drauf kommen...........

Das CAN232.exe von http://www.can232.com/
ist eher nur als erster Funktionstest zu
gebrauchen. wirklich arbeiten kann man
damit nicht so recht.
Zusammen mit meinen "Lieblingsterminals"
half es mir aber, das Problem mit CANHACKER
zu lösen.

Deshalb will ich hier auch ein paar RS232
Terminal bzw Mithorchprogramme
vorstellen mit denen ich meist arbeite:

Free Serial Port Monitor
Ein geniales Programm, das alle Vorkommnisse
an einer seriellen Schnittstelle des lokalen
Rechners mitprotokolliert.
Ideal, um mitzuhorchen, was irgendwelche
Programme senden oder empfangen.

Terminal G-A-System
Ein auch in der kostenlosen Version schon
sehr gut ausgestattetes Programm.
Insbesondere kann man damit ganze
Befehlssätze zusammenstellen und
dann auch in einer Schleife senden lassen.
(diese SCRIPT-Funktion ist etwas versteckt,
ich hab sie eher zufällig mal entdeckt,
schade, denn genau das ist der entscheidende
Vorteil dieses Programms)
Die Demo-Version kann nur ein paar Scripts
speichern, aber das ist schon mal genug,
und man kann das Programm auch in
verschiedenen Verzeichnissen installieren ;-)

COM Terminal
ein sehr primitives Terminal ohne
Schnickschnack, aber ohne Schulung
sofort und intuitiv bedienbar.
Ideal, um einfach mal ein paar Zeichen
zu senden oder zu empfangen
( wenn ich da z.B. an Hyperterminal denke..........)

Nachtrag vom 12.Juni2012:
COM Terminal ist großartig, wenn es darum geht
Zeichenfolgen aus beliebigen Zeichen zusammenzusetzen
insbesondere, wenn diese nicht direkt per Tastatur
eingegeben werden können.Das geht hier
direkt als Dezimal und Binärwert Auch die etwas
ungewöhnliche Darstellung der empfangenen Zeichen
übereinander zusammen mit dem Binärwert geht in
diese Richtung.Ich mag dieses Programm vor allem
zum Senden von Steuersequenzen und zum
Empfangen binär codierter Messwerte.
Halt immer dann wenn alle Zahlen von 1 bis 255
als Zeichen verschlüsselt vorkommen
wenn es nur darum geht Texte per Tastatur zu
tippen und dann seriell zu senden, dann gibt es
andere Programme die besser dafür geeignet sind.
z.B.:

Termite Terminal
....auch ein sehr einfaches Terminal, mit ganz anderen Stärken.
Hier kann man besser tippen und auswählen welches
endzeichen bei Return mitgeschickt wird.
Auch die Anzeige der empfangenen Zeichen ist
viel besser lesbar, solange es sich um Text handelt.
Dafür ist eine Eingabe von Sonderzeichen gar nicht
eigens vorgesehen.
Es kommt halt auf den Einsatzzweck an!

wer noch viel mehr haben möchte, der sollte sich mal

RealTerm

anschauen!!!
.......so was wie die eierlegende Wollmilchsau
unter den Freeware-Terminalprogrammen........
da sind Sachen wie seltsame Zeichencodes,
Direktansteuerung einzelner Schnittstellenpins,
RS485 I²C 1-Wire, die Direktverbindung serieller
Daten übers Netzwerk und noch so manches das
ich noch gar nicht testen konnte reingepackt.
Kein Wunder, dass einen der Funktionsumfang erst
einmal regelrecht erschlägt, aber wenn man mal
ein bisschen eingearbeitet ist, dann ist man nur noch begeistert


und nicht zu vergessen:
BINTERM , eine Kombination aus einer kleinen
Schaltung und einem dazugehörigen Programm.
siehe http://www.mmvisual.de/ unter binterm
Das ist ein kleiner Adapter den ich mir mal
gebaut habe und der prima funktioniert!
Damit kann man beide Leitungen bzw
Richtungen einer seriellen Verbindung
mitschneiden.
im Gegensatz zu Free Serial Port Monitor
braucht hier aber keine der Schnittstellen
auf dem lokalen Rechner zu sitzen.
War schon oft sehr hilfreich, und auch das
Programm dazu ist hervorragend.
Der Entwickler antwortet sogar auf Mails!!!
(Ich hatte da mal ein kleines Problem bzw einen
Verbesserungs-Vorschlag für eine weitere Funktion)
"muss man haben"

Bildschirmaufnahmen etc demnächst.......
Ich habe gerade mit einem anderen Projekt zu tun,
deshalb gehts vorerst mal hier nicht weiter,
bzw,ich stelle das mal ein bisschen hinten an,
bis sich jemand meldet, den das auch interessiert.

Also: Kommentar abgeben, dann gehts hier weiter,
wenns keinen interessiert, dann brauch ich auch
nichts schreiben



mfG
Franz

27 Januar 2011

Was soll der Energiezähler denn noch alles können?

So allmählich möchte ich mal wieder ein bisschen an
meinem Energiezähler weiterbasteln.

Nachdem ich mich in letzter Zeit um so viele andere
Dinge gekümmert habe, muss ich hier mal wieder
weitermachen, bevor ich vergesse, was ich da eigentlich
so gebaut habe....
Für das Projekt mit dem Smart-Drehzahlmesser muss
ohnehin ein Teil des Programms geändert werden.
Ausgerechnet die Ampere-Frequenz-Umsetzung,
mit der eigentlich alles begann muss einer
Schrittmotor-Ansteuerung weichen.

Der Rest gilt aber auch für die ursprüngliche Version.
Sehr erheitert hat mich die Tatsache,
dass inzwischen auch fast genau so ein
Messwandler auf dem Markt ist. ( ZEVA2 )

http://www.evworks.com.au/index.php?product=INS-ZEVA-FGD11

Wer Jack Rickards Blog liest, weiß was ich meine!
(Jack ist übrigens begeistert davon!)
Ich habe auch ein bisschen abgewartet, was der
Test in der Praxis so bringt. Das größte bekannte
Problem ist nämlich die Reset-Geschichte, bzw
das passende Rücksetzen des Zählers beim Laden
und noch schwieriger beim teilweisen Nachladen.
Wenn dann auch noch Energierückgewinnung dazu
kommt wirds nochmals schwieriger.
Da kommen jetzt Jacks Erkenntnisse mit dem
"Konkurrenzprodukt" ;-) gerade recht!
Ich schwöre Euch, dass ich das Ding nicht kannte!
Hatte ich also nur die gleiche Idee oder lesen
DIE alle auch meinen Blog?
Es gibt einfach Lösungen, auf die die Welt wartet ;-)
Eines ist schon mal klar: ich werde die Temperatur
der Akkus nicht berücksichtigen, das ist nicht nötig
und andere machen das auch nicht.
Schwieriger ist es schon mit dem Nachladen
und rückgewinnen. Wenns gar nicht anders geht,
dann muss ich womöglich sogar fürs Ladegerät
einen eigenen Stromwandler vorsehen.
Die ca 15-30 Ampere mit denen normalerweise
geladen wird sind mit der 600A-Messvorrichtung
einfach nicht exakt genug messbar.
Die Rückgewinnug kann natürlich über den
"starken" Wandler gemessen werden, aber auch
da brauche ich noch ein eigenes Menue zum
Anpassen des Wirkungsgrades beim Laden.
Zusätzlich wollte ich natürlich auch einen Reset
machen, wenn das Ladegerät abschaltet, weil
die Akkus voll sind. Jack hat seinen Messwandler
mit einem Zusatzakku versehen, damit er nicht
zwischendurch resettet, das habe ich nicht so
vorgesehen, ich puffere mit Dauerplus von der
12V-"Batterie"- so oft klemmt man da nicht ab,
und wenns den sein müsste kann man das auch
so machen.
Sehr interessant ist die Idee, den Reset
auszulösen, wenn die Akkus eine Spannung
erreichen, die nur beim Laden erreicht wird.
Ob das allerdings genau genug funktioniert
möchte ich bezweifeln- das könnte man aber als
Option vorsehen für Ladegeräte ohne
Abschaltkontakt oder sogar als Schaltausgang
für einen zusätzlichen Notaus bzw für
Ladegeräte ohne ausreichende Regelung.
..Und weils gerade ums Überwachen geht,
will ich auch noch einen Schaltausgang bei
Unterspannung dazunehmen. Eigentlich
eine Aufgabe fürs BMS, aber als Option,
oder als zusätzliches Sicherheitsfeature
wärs optimal! ich setze das mal auf die
"To Do-Liste" !
Das Alles braucht natürlich eine ganze
Reihe von Konfigurations-Menues, aber
daran sollte es nicht scheitern, hoffe ich!

Akkukapazität,
Wirkungsgrad bei Rückgewinnung
Wirkungsgrad beim Laden
Spannung Obergrenze für Notaus
Spannung Obergrenze für Warnung
Spannung Untergrenze für Warnung
Spannung Untergrenze für Notaus
Spannung für automatischen Reset

Mal sehen wieviel ich unterbringen kann.
...da geht schon was, bisher haben die
4k Speicher des Atmega48 gerade mal
gereicht, und da ich mittlerweile mit
der Vollversion von Bascom arbeite
kann ich auch den Atmega88, 168,
oder sogar den 328 nehmen.

Hat noch jemand eine gute Idee, was man
noch reinbauen sollte?

Vielleicht eine Anzeige, was den letzten
Reset ausgelöst hat....
(Resettaste/Neustart , Schaltkontakt,
oder erreichte Spannung.... das müsste gehen!
zumal beim Rücksetzen der Energie gar kein
Neustart zu erfolgen braucht... ansonsten
wäre da auch noch das EEprom....)

Zur Erinnerung nochmal die bisher
(fast) letzte Ansicht der LCD-Anzeige:














mfG
Franz

P.s.: für Versuche mit dem CAN-Bus habe ich
mir einen LAWICEL CAN232-Adapter
besorgt. Ich konnte damit zwar noch nicht
mit einem Smart Tacho Kontakt aufnehmen,
(Ich würde gern Restenergie und Temperatur
per CAN ins MFA-Display schreiben........)
aber mit Sensoren in unserer Firma
funktioniert das Ding wunderbar!
Großer Vorteil dieses Adapters ist die
Ansteuerung per serieller Schnittstelle!
Das ist viel einfacher zu programmieren,
als einen CAN-Controller direkt
anzusteuern. (das ist mir derzeit
noch eine Nummer zu groß!)
Natürlich ist mir klar,
dass die Schnittstelle in diesem Fall der
Flaschenhals des Systems ist,
aber wenn man nur mal ein paar Befehle
(sind eh immer die gleichen)
senden oder lesen will, ist das eine
geniale Lösung, und man kann damit auch
einen primitiven Atmega an den CAN
dranhängen für den mobilen Einsatz!

17 Januar 2011

Ansteuern eines Smart-Drehzahlmessers

Hallo Allerseits!

Nach einer kurzen Schaffenspause ist hier mal wieder
was Neues zu vermelden.

Mittlerweile läuft die Ansteuerung des Smart-Drehzahlmessers
recht zufriedenstellend.Insbesondere die Geschwindigkeit
und das Anlaufverhalten des Schrittmotors konnte ich
ganz entscheidend verbessern.
Ein bisschen "Feintuning" am Programm ist schon noch
nötig, aber das Grundgerüst passt jetzt auf alle Fälle.
Entscheidend war die Anlauf-Rampe, also die
Veränderung des Taktes beim Loslaufen und Anhalten
des Motors.




Im Laufe der Versuche wurde ausserdem klar,
dass der Drehzahlmesser auch mit 5V gut
funktioniert.Zumindest seit die Drehzahl
des Schrittmotors nicht mehr konstant ist.
Aus diesem Grund kann der Motor vom
ATtiny 25 auch direkt angesteuert werden.
Ich habe mittlerweile statt dem ATtiny 13
einen 25er im Einsatz, weil dem 13er die
Anlauframpenberechnung etwas zuviel
war. (Das muss nicht bedeuten dass der
das nicht vielleicht doch kann, aber das
ist mir im Augenblick nicht wichtig, da
der 13er wohl ein Auslaufmodell ist und
der Preis nur um 10Cent niedriger ist.
1,45 bzw 1,55€ was solls......)


Der Schaltungsaufwand hält sich in Grenzen!
und wenns erst mal in SMD gebaut ist dann
machen die Klemmen ca. 75% des Platzes aus.

Mittlerweile kam sogar noch eine
weiter Berechnung bzw Modifikation
dazu: Dia Skala ist asymmetrisch aufgeteilt.
Bei 0 A steht der Zeiger
senkrecht und zeigt nach rechts
bis 600A Entnahme und nach
links bis 300A Rückgewinnung an.

Das sollte reichen, und das ist in
etwa der Grenzbereich des
LEM HASS200 Stromwandlers.
Wenn wirklich mehr angezeigt werden
soll, dann müsste halt ein 300er Wandler
verwendet und die Skala angepasst werden.
Mit dem selben Programm wären das dann
450 / 900A. Macht das Sinn? eher nicht!
Egal, das Programm wäre auch schnell
mal angepasst, wenns sein soll.

mfG
Franz