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06 Januar 2016

Servopumpe aus der A-Klasse

Vor ein paar Tagen konnte ich eine elektrische Servolenkungspumpe aus der A-Klasse
relativ günstig erwerben. Diese Pumpe ist schon lange eine meiner "Lieblingspumpen".
Irgendwie ist es nicht allzu bekannt, dass das eine sehr brauchbare Pumpe ist, und dass die
je nach vorhandenen Platzverhältnissen sogar besser geeignet sein kann als die allseits
bevorzugt verwendete Pumpe vom Opel Astra.(Die sind etwas "dicker" aber nicht so hoch)
 Netterweise sind die Leitungsanschlüsse sehr ähnlich denen die bei VW verwendet werden.
In diesem Fall soll sie ja in einen Golf3 eingebaut werden.

Kleine Erklärung hierzu:
 Im Golf3 verwendete VW zwei verschiedene Anschlüsse für die Druckleitung der Servolenkung
an der Hydraulikpumpe. Ich nenne das jetzt einfach mal "Nippelanschluss" und "Ösenanschluss".
Beim Nippelanschluss sitzt ein hohler Nippel auf der Leitung, und die Leitung ist gebördelt
bzw gestaucht und mit einer Dichtung versehen, die das Ganze weiter innen abdichtet.
Beim Ösenanschluss sitzt am Ende der Leitung eine sogenannte Ringöse die dann mit einer
Hohlschraube und zwei Metalldichtringen befestigt wird.

Das Gewinde des Druckanschlusses ist das gleiche, allerdings sitzt die Dichtfläche innen
etwas tiefer, so dass die VW "Nippel-Anschlüsse" an der Pumpe erst passen
wenn man das Gehäuse der Pumpe ein bisschen kürzt.
Der Nippel der Rücklaufleitung am Golf-Lenkgetriebe ist etwas länger und würde sogar passen.
Die VW-Hohlschraube wäre grundsätzlich auch verwendbar, aber die Fläche für den Dichtring
ist recht klein, da bräuchte man einen Kupferring mit 16mm innen und 20mm aussen oder
man müsste die Dichtfläche nacharbeiten.(nicht so einfach, wenns nachher exakt plan sein soll)

Mit etwas gutem Willen ist das also kein Problem, das anzupassen.
Passende Normteile sind im gut sortierten Fachhandel preiswert zu bekommen
Da scheinen mir Nippel BSP auf Metrisch gut geeignet 16 x 1,5 an der Pumpe, 18 x 1,5
am Lenkgetriebe, 1/4 Zoll Schläuche mit einem 90°-Ende(am Lenkgetriebe), das sollte passen.
Hier wäre aber dann wieder die Abdichtung ein Problem wegen max. 20mm Dichtringdurchmesser.
Ich habe mir mal einen Satz passender Anschlüsse und Nippel sowie 1m Schlauch besorgt,
und war erstaunt, dass alles zusammen nur ziemlich genau 50 Euro gekostet hat.
Das müsste dann nur noch eingepasst und verpresst werden.
Für meine Versuche habe ich es mir aber noch viel einfacher gemacht, und aus den
Mercedes-Schläuchen (eine Hälfte des Druckschlauchs und ein Stück vom Rücklauf)
mittels eines "Schneidring-Rohrverbinders" eine passende Druckleitung gebaut.

Weil aber die A-Klasse-Schläuche offenbar auch auf das VW-Lenkgetriebe zu passen scheinen,
>>>>>>Nein, die passen nicht!!!!!!! da hat der Druckanschluss 16mm 
und der Rücklauf 18mm, also genau verkehrt rum. 
Bei den Opel -Leitungen wären die richtigen Nippel drauf, aber da sind die Leitungen sehr kurz,
und die Pumpe müsste an einer Stelle montiert werden, die ich für andere Dinge brauche.

 Im Gegensatz zu Golf3 Hydraulikschläuchen, die kaum in gutem Zustand unter 50Euro zu bekommen
sind, kann man die von der A-Klasse geradezu spottbillig aufzutreiben, also allemal günstiger,
als wenn man sich da was bastelt. Mit 20 Euro ist man da locker "dabei".
Wenn man sich eh eine "Spezial-Leitung" pressen lassen muss, was gar nicht mal soooo teuer ist,
dann hat man da schon mal passende Leitungsstücke.

Im Vergleich zur "Astra-Pumpe" ist die A-Klassen-Pumpe deutlich schlanker, aber auch deutlich
höher bzw länger.Der elektrische Anschluss ist denkbar einfach, (Dauer-)Plus 12V und GND sowie
eine Steuerleitung. Wenn die Steuerleitung 12V bekommt fängt die Pumpe an, zu laufen.
Zunächst dreht sie etwas höher, dann sinkt die Drehzahl wieder ein wenig, das wars dann.
Unter stärkerer Belastung wird die Drehzahl wieder angehoben
Hier ist keinerlei weitere Regelung von aussen vorgesehen, sondern das ist in diesem Fall der
ganz normale Betriebszustand. Diese Pumpe regelt sich selber und läuft angenehm leise.
Ich weiss jetzt noch nicht so recht, ob ich mich da schon ernsthaft um eine Anpassung dieser
Pumpe bemühen soll. eigentlich wollte ich ja ganz simpel die originale Pumpe mechanisch
angetrieben beibehalten, ebenso wie die originale Lichtmaschine.Das wäre vom Kabelbaum
und den Leitungen her viel einfacher. Die meisten Teile sind schon fertig.
Andererseits ist ein DC-DC-Wandler und eine elektrische Pumpe die feinere Lösung,
und ich könnte das originale Kühlgebläse meines Elektromotors so beibehalten wie es ist.
Auch die Wartung/Kontrolle der Motorkohlen wäre viel einfacher.
Bis da was entschieden werden muss ist noch lange hin.
Ein sehr schöner Platz für die Pumpe wäre im vorderen linken Radkasten, leider nicht ganz so
montagefreundlich, aber da wäre sie nirgends im Weg.





  Die Strom-Anschlüsse, einfacher gehts nicht!

 Die Nase unten wird in Gummi gesteckt. Leider habe ich die Originalhalterung nicht bekommen, bzw
gibt es da gar keine demontierbare Halterung. Na ja, hätte wohl eh nicht gepasst.......

 Der Rücklaufanschluss



 Der Druckanschluss, M16 x 1,5 (falls ich mich nicht vermessen habe,wäre aber "die Normgröße" )
Leider ist die plane Fläche aussen nur 20mm im Durchmesser, so dass die VW-Dichtungen nicht passen

Beim "Nippelanschluss" schaut es besser aus!
grundsätzlich passt das, aber.........

 Der VW-Anschluss ist etwas zu kurz, ca 2mm, habs aber nur mal geschätzt. An der Rücklaufleitung
direkt am Lenkgetriebe ist aber sogar ein exakt passender Nippel angebracht.
Leider ist das aber nicht demontierbar.
Da muss man sich also was einfallen lassen! Z.B.ein kleines Drehteil mit nochmal so einer Dichtung,
das vorne draufgesteckt wird und die Sache verlängert, ein geteilter Ring zwischen Nippel und
Bördelung (nicht so toll!) oder man fräst einfach 2mm von der Pumpe weg. (grobe Methode!)
Da fällt mir schon noch was ein!

 Der Hohlschrauben-Anschluss passt auch, aber die Dichfläche ist zu klein, nacharbeiten oder
Dichtring mit 20mm aussen verwenden

 Die Länge von 36cm ist nicht so toll,

 die 15cm am Anschlusskasten auch nicht,

........aber weniger als 10 cm für den Rest, das ist prima!






























Hier noch das längst überfällige Bild der linken Welle eines Golf4 1,6 16V mit 101PS.
Das ist bis jetzt das schlankeste 100mm-Innengelenk mit Manschette das ich finden konnte.

18 Dezember 2015

........weiter gehts in ganz kleinen Schritten

Zunächst mal möchte ich allen, die diesen Blog lesen
ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage wünschen!


.... viel ist hier nicht passiert in den letzten Wochen....
Wieder mal waren andere Dinge sehr viel wichtiger!
Aber ein bisschen was gibts trotzdem zu berichten:


Thema Antriebswelle mit Tripodengelenk:

Mittlerweile ist die Welle eingebaut, der Prüfstand hat eine Radaufhängung bekommen
und siehe da, es passt tatsächlich alles so wie erhofft!
( Innengelenk Golf4 1,6 16V bzw Polo 1,4 16V Automatik ; Welle vom Polo 9N1 TDI
und Aussengelenk vom Golf3 .....eine interessante Mixtur! )
Netterweise ist das linke Gelenk vom Golf4 manchmal etwas anders gestaltet und mit einer noch
kleineren Manschette ausgestattet. Ich habe mir schon überlegt, es genau so zu machen,
und dann hielt ich plötzlich ganz genau das "original" in den Händen, das ich mir eigentlich
basteln wollte! Ein Ring auf dem Gelenk als Adapter für eine etwas kleinere Manschette.
Da gibt es wieder mal so viele verschiedene Ausführungen, die wohl sogar austauschbar sind.
Das wird wieder mal ein Rätsel bleiben was man sich da so gedacht hat.
Sucht mal beim bekannten Auktionshaus nach "Antriebswelle Golf4 links 1,6 16V" und schaut ganz genau hin! Da gibt es zum Teil 100mm Tripodengelenke (erkennbar an 8mm Schraubenlöchern)
bei denen die Manschette nicht direkt auf dem Gehäuse des Gelenks sitzt sondern ca 1cm
weiter Richtung Welle auf einem zusätzlich angebrachten Ring! Diese Ausführung meine ich!
Die linken Gelenke samt Manschette lassen sich auch auf der Rechten Seite montieren.

Vielleich mache ich noch ein kleines Video davon, mal schauen......

Schaut mal hier:
https://youtu.be/othui7xKXKQ



Das schafft ganz neue Möglichkeiten, Kostov baut ja auch einen schönen Elfzöller ;-)
Der ist zwar jenseits meines Budgets, aber träumen wird man ja noch dürfen,
und so richtig träume ich ja von einem Drehstrommotor, und die sind halt auch ganz
schön groß im Durchmesser wenn sie ordentlich Leistung haben.
Fürs Erste bin ich da schon mal sehr zufrieden!



Thema viel mehr Leistung:

Ich habe mir einen wesentlich kräftigeren IGBT besorgt.
Dieser Klotz schafft 900A bei 1400V als Dauerleistung
und bis zu 2000A als Impulsspitzenleistung.
900A und 1400V macht 1,26 Megawatt!!!!!!
>>>uupps....1200V,nicht 1400 aber trotzdem seeeeehr kräftig :-)
Damit kann mans dann schon mal krachen lassen, auch
wenn ich es bei maximal ca 150V und 500A gut sein lassen werde.
Allerdings ist das Ding recht groß, und im geplanten Gehäuse gabs
akute Platzprobleme. Ich bin mir auch noch gar nicht so sicher, ob
meine bisherige Treiberstufe kräftig genug ist um dieses Monster
anzusteuern. Wir werdens sehen!





Große Leistung braucht auch große Siebelkos. 56 x 1000µ 250V das sollte reichen
Die Elkos waren supergünstig, 250St. für 20€ da kann man schon mal prassen!
Elkos alleine genügen hier aber nicht, bei den Spitzen, die so ein IGBT liefert bzw verursacht
sind kleinere aber hochwertige Kunststoff-Kondensatoren noch viel wichtiger.
Elkos wie diese hier sind innen gewickelt, und haben daher eine gewisse Induktivität
so dass hochfrequente Spitzen nicht ausreichend gedämpft bzw abgeblockt werden.




Ich konnte es mir nicht verkneifen, mal in den IGBT reinzuschauen.






Das alles (und noch viel mehr) soll seinen Platz in einem Gehäuse
direkt am Motor finden. Ich denke, die Bilder sprechen für sich.
Da wird wohl noch so manches umgebaut werden bis alles passt.
Deshalb hab ich die Kiste auch nur mit Hammerschlaglack gestrichen,
ordentlich lackiert wird alles zuguterletzt nochmal.


























10 November 2015

100mm Tripodengelenke im Golf 3 ! Die Welle, die es eigentlich nicht gibt!

Sachen gibts, die gibt es nicht..... oder vielleicht doch!! ???
Seit ich meinen Still 11" -Motor bekommen habe beschäftigt mich das Platz-Problem
mit den Antriebswellen. Grundsätzlich ist es ja gelöst, aber die alte Geschichte ob
man denn aus dem VW-Baukasten nicht eventuell doch eine Antriebswelle mit
100mm-Tripodengelenken zusammensetzen könnte hat mir trotzdem keine Ruhe gelassen.

Fakt ist: Wenn man nur 100mm-Flansche am Getriebe hat und nicht auf 90mm
umrüsten kann, wie z.B. beim Golf3 "Seilzuggetriebe" dann sind die Tripodengelenke
mit Abstand die dünnsten. Da wo sie angeflanscht sind haben die natürlich auch 100mm
im Durchmesser, aber an dieser Stelle ist meist noch der Bereich des Motoradapters,
also kein Problem.
Beim etwas kleineren 020er "Gestängegetriebe" hätten die normalen 100mm-Gelenke
allerdings bis ins Innere des Motors geragt. Da man da aber auch auf 90mm umrüsten
konnte ging es gerade noch, nachdem ich eine Mulde ins Motorgehäuse geschliffen
hatte.
Da das größere TDI-Getriebe die Wellenflansche etwas weiter aussen hat waren
dann dort auch die 100mm-Gelenke gerade noch zu montieren.
Mit Tripodengelenken wäre die Mulde im Motorgehäuse nicht nötig gewesen,
zumindest nicht derart groß.
Ich konnte folgende Dinge in Erfahrung bringen:
Die Aussengelenke von Golf2 Golf3 Golf4 Polo und Passat  aus der Zeit
von ca 1985 bis 2010??? haben die gleiche Verzahnung auf der Antriebswelle,
egal ob da dann Gelenke für 4-Loch oder 5-Loch-Naben montiert sind.
(die aber Nabenseitig sehr wohl unterschiedlich sind)
Eigene Versuche ergaben ausserdem, dass die 100mm und die 108mm
Tripodeninnengelenke die gleiche Verzahnung auf der Antriebswelle haben.
Leider habe ich nicht herausfinden können ob es nicht doch vielleicht etwas
passendes gibt.
Eine Golf3 Automatik-Welle mit 125mm Tripodengelenk erwies sich als völlig
ungeeignet. Das ist ganz was eigenständiges.
100mm Tripodengelenke sind sehr selten, und dann auch meist in Verbindung
mit 5-loch Naben eingesetzt.
man findet sie z.B. im Polo 6N2 1,4 16V Automatik oder im Golf4 1,6 16V "AZD"
mit "ERT"-Getriebe.
Im Audi A2 sollen sie auch mal eingesetzt worden sein, und da käme auch
die Spurweite in etwa hin, aber so eine Welle konnte ich nicht günstig auftreiben.
Die sollte man aber bei Gelegenheit mal vermessen........
Von den rechten Golf4-Wellen weiss ich, dass sie ca 4cm zu lang sind.
( und auch die Aussengelenke nicht verwendbar sind, da die für 5-Loch sind)
So eine Polo-6N2 Automatik-Welle habe ich mir besorgt, aber die ist viel zu kurz.
Immerhin war das Innengelenk schon mal das Richtige.
An einer abgeschnittenen Polo 9N TDI-Welle konnte ich feststellen,
dass da die Verzahnung passte, obwohl da 108mm Gelenke dran sind.
Das war eigentlich der "Durchbruch"
Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine passende Welle aus einem
Polo 9N1 TDI günstig auftreiben konnte.
Gestern abend habe ich dann die Teile gemischt.
Innengelenk von der Polo 6N2 1,4 16V Automatik-Welle,
Aussengelenk von der geschlachteten Golf3 Automatik-Welle,
und die eigentliche Welle vom Polo 9N1 1,4 TDI von 2005

Ergebnis: Scheint zu passen!Aber so ganz sicher bin ich mir noch nicht!
Das könnte sehr knapp werden, Die Welle ist ein kleines bisschen länger als gewünscht.
Um sicher zu sein muss ich sie mal irgendwo einbauen, am besten in meinem
Prüfstand. Da muss ich aber zuvor noch eine Kleinigkeit ändern weil ich da momentan
die Querlenker nicht montieren kann weil Streben für die Rollen im Weg sind.

Am Rande bemerkt: Die linken Wellen vom Golf4 passen angeblich auch beim Golf3 GTI
Also sollten die mit anderem Aussengelenk auch beim Golf3 mit 4-Loch Naben passen.
Also müsste die linke 100mm Tripodenwelle vom Golf4 1,6 16V mit Golf3 Aussengelenk
auch passen. Ich werds gelegentlich mal bauen und dann berichten

Kleiner Nachtrag 20.11.15 : Ich habe mir mittlerweile so eine ganz spezielle linke Welle
zusammengesteckt, und das passt wunderbar zusammen.
Höchst erfreulicher Nebeneffekt ist dabei, dass ich so feststellen konnte, dass es für die
Tripodengelenke auch noch etwas kleinere Manschetten gibt! Offenbar ist beim Golf4
ebenso wie beim Golf3 die Manschette des linken inneren Gelenks in vielen Fällen kleiner
als die auf der rechten Seite. In diesem Fall sitzt auch noch ein Blechring auf dem äusseren
Teil des Gelenks. Da muss ich noch ein bisschen nachforschen, wieso das so und nicht anders
gebaut wurde.
Fotos kommen noch


Die verschiedenen Gelenke im Vergleich


Lauter verschiedene Innenverzahnungen......


Allesamt der Forschung geopfert! zum Teil echt schade drum!


Längenvergleich, hier mit einer 90mm-Welle


Da darf man nicht übersehen, dass die Flansche für 90 und 100mm unterschiedlich lang sind.
aber ich wollte jetzt die 100mm-Welle nicht vom Getriebe abschrauben.
unten ein 100mm Innengelenk, ganz schön klobig! (auf Golf4-Flansch)


Die fertige Welle, entrostet und mit frischer Farbe schaut die gleich besser aus!


eine korrekte Schaltseilhalterung ist inzwischen montiert


Für den Fall, dass es mir zu viel Arbeit ist, den Pedalträger wegen dem TDI-E-Gas zu tauschen
habe ich noch einen "Plan B"....  Ein "GAS-Poti" aus einem 3er BMW dem ich eine Golf3 GTI
Seilscheibe aufgesetzt habe, so dass ein normales Gasseil passt. Das Ganze hat seinen Platz
am Flansch der Befestigung des Schaltgestänges gefunden. Guter Platz! ;-)
Die Optik ist noch verbesserungsfähig, aber das ist jetzt unwichtig.


Was ist das? Das ist ein ganz ordinärer Ansaug-Unterdruck-Fühler aus einem Polo 1,0
ganz ähnliche Fühler sind in sehr vielen Autos zu finden.So einer liefert ein lineares Meßsignal
je nach Unterdruck. Betrieb mit 5V. Am Ausgang ca. 5V - 1V je nach Unterdruck.
(ein Thermofühler ist auch noch drin, aber um den gehts jetzt nicht)
Was habe ich schon Basteleien gesehen, um eine Unterdruckpumpe zu steuern.........
Damit gehts wunderbar! Nicht wegwerfen die Dinger!

Tja, auf meine Nabe warte ich noch immer.............
bis demnächst!
Franz





29 Oktober 2015

Kleines Zwischendurchprojekt: serielles Display für den Golf 3-Tacho anstatt der Uhr

Mit meinem Triebwerk gehts gerade nicht weiter, ich warte noch immer auf die Nabe.
Was den Eigenbau-Controller betrifft, da gäbs zwar ein paar Kleinigkeiten zu erzählen,
aber das wird zu gegebener Zeit mal nachgeholt, wenn ich auch sicher bin dass es
so klappt wie ich mir das vorstelle.......ich brauche mehr Leistung!!!!!! viel mehr!!!!
mindestens 150V (kein Problem bei 1200V-IGBT ;-)  ) 
und 500A besser 600A oder mehr, auch wenns normalerweise nicht genutzt wird
(schon ein Problem mit 400A IGBTs  :-(  )

Deshalb jetzt mal was ganz anderes.......

Ich hatte schon vor langer Zeit mal so eine Idee.........

Ein superwinziges Display, das ich anstelle der Digitaluhr in einen Golf3-Tacho
reinsetzen kann. Sehr viel Platz ist da wirklich nicht... 
Der Ausschnitt ist ca 31 x 12 mm groß und lediglich bei ganz bestimmten Typen
kann man das originale Display der Uhr überhaupt ausbauen so dass da Platz für 
was Anderes frei wird. Grundfläche maximal 51 x 31 mm und in die Tiefe ca 20mm.
Von Electronic Assembly gibts das EA DIPS082-HNLED -Display, und das ist ideal
für diesen Zweck. Aussenmaß 20 x 40 mm und 2 x 8 Zeichen auf 30 x 11 mm
Das passt tatsächlich da rein! Aber die Elektronik muss auch noch da rein!
(5V Spannungsregler, Siebkondensatoren, Quarz,  Pullup-Widerstände etc.)

Weil man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss will ich zur Datenübertragung
das "Curtis 840-Protokoll" benutzen, das ich schon vor einigen Jahren mal geknackt
habe. Erstens ist das nötige Programm schon "in der Schublade" so dass ich es ganz einfach anpassen konnte, zweitens ist es immer wieder mal vorgekommen, dass
jemandem das 840er Display mit seiner Gabelstapler-Optik so gar nicht gefällt.....

Das 840er Display hat eigentlich nur 1 x 8 Zeichen und einige LEDs als Ladezustandsanzeige sowie eine LED, die blinkt wenn geladen wird.

Die Ladezustandsanzeige brauche ich nicht, in einer früheren Programmversion
hatte ich die aber schon mal so umgesetzt dass der Balken auf einer LCD-Anzeige
in der unteren Zeile dargestellt wird.
Die Ansteuerung der LEDs erfolgt Bit-Codiert über ein bestimmtes Byte der Datenpakete.
Ich werde dieses Byte hier ein bisschen zweckentfremden und zunächst mal
dazu benutzen, damit zu steuern, ob der Text in der oberen oder in der unteren Zeile
angezeigt wird.

Aus Platzgründen muss ich hier wieder auf den eigentlich veralteten ATTINY 2313
zurückgreifen.Der Atmega8 bzw 48/168/328 passt leider nicht unter das Display.
Der 2313 ist der kleinste mit "richtiger" serieller Schnittstelle. Mit "Software-Uart"
habe ich nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht, also 2313 und kein anderer.
(In SMD-Technik hat man wieder mehr Auswahl)
Den Prototyp habe ich auf einer Lochrasterplatine aufgebaut. vorerst ist das ein 
Einzelstück. Ich will damit ein paar Nachrichten meines Controllers anzeigen
Was genau, das weiss ich noch nicht so ganz, vor allem die Temperatur,
und so Dinge wie "Bereit" oder irgendwelche Fehlermeldungen.
aber die Leistung wäre auch interessant.Das ergibt sich schon noch.

Zur Erinnerung:
Den Aufbau des Protokolls habe ich schon vor einigen Jahren hier gepostet:
So ein "Curtis Datenpaket" besteht immer aus 13 Ascii-Zeichen die mit 9600Bd 9N1
gesendet werden. Keine Steuerzeichen wie [CR] oder [LF]


los gehts mit 58 (  = :  )
dann 83 (  = S  )
dann folgt der Text (acht Zeichen)
und die 40 (   = (   )
Dann kommt ein Byte,das die LEDs steuert
(das hat mich anfangs gefoppt, weil das bei all meinen Aufzeichnungen
immer 4 war........drum hielt ich das für das Ende-Zeichen)
und eine Zahl, die ich anfangs für das LED-Byte hielt, die sich dann
aber recht bald als Checksumme herausstellte.

>>>>Diese Zeichenfolge wird ständig gesendet,
keine weitere Kommunikation mit dem Display

Der Text war kein Problem, und mit den LEDs war auch schnell alles klar.
Die werden vom vorletzten Byte bestimmt und Bit-Codiert geschaltet.
Die ersten fünf Bit steuern die fünf LEDs des Balkens unterhalb des Displays,
Das sechste Bit schaltet die Störungsmeldung (die immer blinkt, wenn sie an ist)
und mit dem 7. und 8. Bit bringt man die erste und zweite LED zum Blinken.
(Die müssen dazu aber mit dem ersten bzw. zweiten Bit aktiviert sein)

Jetzt fehlte eigentlich nur noch die Checksumme...................
Da habe ich einige Zeit damit verbracht, die rauszubekommen,
das war einiges an Rechnerei.........
aber letztendlich wars dann gar nicht so schwer......
Hier werden einfach alle Bytes vor der Checksumme
xor verknüpft (Spaltenweise)  0 + 0 = 0  ; 0 + 1 = 1 ;  1 + 1 = 0
und da man in Bascom auch dezimal dargestellte Zahlen ganz einfach xor
verknüpfen kann wars dann auch ein lösbares Problem.



Das Programm für den ersten Prototyp habe ich wieder mal in Bascom geschrieben.
Ich habe die ganze LED-Auswertung entfernt und so kam ein recht überschaubares Programm heraus das auch in den winzigen 2k Flash des 2313 passt.

Hier fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten wie ein Timeout bei Signalausfall
(Die Texte sollen ja auch verschwinden, wenn ewig nichts neues nachkommt)
und das ehemalige LED-Steuerbyte werde ich noch etwas verfeinert auswerten.
8 Bit sind schliesslich auch als acht Steuerleitungen verwendbar.
Das alles gibt es schon als Atmega-Programm, müsste also nur wieder hier
hinzugefügt werden. Momentan würde das aber nur stören
Das folgende Programm stellt den empfangenen Text dar:
Ein Grundgerüst aus dem man noch viel mehr machen kann!
Viel Spass damit

Ach, beinahe hätte ich es vergessen.....Die Signale müssen noch angepasst
werden. Bei  RS232 ist +12V = 0 und -12V = 1 bei TTL ist +5V = 1 und 0V = 0
Aus Platzgründen und nur bei solch "unkritischen Anwendungen" wo auch mal
Daten verloren gehen dürfen macht das zur Not auch ein einfacher Transistor.
Weil hier die Daten auch nur in eine Richtung laufen könnte man statt einem TTL
zu RS232-Wandler wie dem MAX232 auch eine RS485-Verbindung einrichten 
ohne dass Senderseitig (Controller) eine zusätzliche Steuerleitung nötig ist.
(zur Umschaltung Senden/Empfangen) je ein SN75176 würde sich da anbieten.
5V TTL ist einfach zu störempfindlich, Da sollten die Leitungen die Platine 
nicht verlassen. Für RS232 braucht man ein 16-poliges IC und
mindestens vier kleine Kondensatoren, den Platz habe ich nicht.
Für RS485 genügt ein 8-poliges IC für ca 50 Cent ohne zusätzliche Bauteile.
Weil RS485 auch zu einem kleinen Bus erweitert werden kann ist es doppelt 
interessant. Vielleicht kann ich ja damit mal die wichtigsten Infos vom Controller 
und meiner "Franzbox" bzw einem noch nicht existierenden BMS auf dem kleinen 
Display vereinen.Ich meine hier nur Warnmeldungen und keine detaillierten Infos.
Das müsste dann aber alles aufeinander als Master-Slave-System abgestimmt
werden und das ist mir momentan noch nicht wichtig genug um dafür
jetzt schon Zeit zu opfern. Weil mir aber inzwischen bei meinem Controller
die Anschlüsse knapp werden und da das dort angeschlossene 4 x 20 Display
im Betrieb eigentlich überhaupt nicht benötigt wird, aber sechs Portleitungen
belegt bin ich gerade am überlegen wie ich die Anzeige auf das serielle Display 
auslagern kann.


genug gelabert, hier ist das Grundprogramm zur Curtis-Daten-Anzeige
es läuft so, aber es könnte durchaus sein, dass man da noch so manches verbessern kann
Insbesondere das Ablegen der einzelnen Werte könnte in einem Array erfolgen
und für die Checksummenberechnung wäre das dann per Array auch eleganter zu lösen.
(aber nicht so klar verständlich) Wie schon erwähnt muss noch ein Timeout rein
und eine Art automatischer Reset damit sich alles wieder synchronisiert wenn mal
"der Wurm drin" ist. Der Start bei Doppelpunkt ist dann problematisch wenn an anderer
Stelle zufällig auch dieses Zeichen steht. insbesondere auf die Checksumme hat man aber
keinen Einfluss.daher muss immer schön mitgezählt werden an welcher Stelle man gerade steht.




$regfile = "attiny2313.dat"
$crystal = 20000000
$baud = 9600


Config Lcdpin = Pin , Db4 = Portb.0 , Db5 = Portb.1 , Db6 = Portb.2 , Db7 = Portb.3 , E = Portb.5 , Rs = Portb.4
>>>>gehört alles in eine Zeile, Belegung/Zuordnung der Display-Pins

Config Lcdbus = 4
Config Lcd = 16 * 2
>>>> 8 x 2 gibt es nicht bei Bascom

Cursor Off

Config Serialin = Buffered , Size = 30
>>>> mit Puffer ist einfach besser wenn manche Dinge wie LCD beschreiben
>>>> auch mal etwas dauern

Enable Interrupts



Cls
Locate 1 , 1
Lcd "********"
Wait 1
>>>>kleine Spielerei beim Einschalten


Dim S0 As Byte        >>>>eingelesenes Byte
Dim Led As Byte       >>>>Der Name für die Variable ist nicht ideal......
                                >>>> zählt die Byte

Dim Chs As Byte       >>>>Checksumme
Dim B0 As Byte        >>>> einzelne Byte des Pakets
Dim B1 As Byte
Dim B2 As Byte
Dim B3 As Byte
Dim B4 As Byte
Dim B5 As Byte
Dim B6 As Byte
Dim B7 As Byte
Dim B8 As Byte
Dim B9 As Byte
Dim B10 As Byte
Dim B11 As Byte
Dim B12 As Byte


Dim Str00 As String * 1     >>>> Zeichen das zum Byte gehört
Dim Strx As String * 9      >>>> Zeichenkette zum Anzeigen

B11 = 0
Led = 13
>>>> klare Verhältnisse beim Start schaffen

Do

If Ischarwaiting() = 1 Then
 S0 = Inkey()
 Gosub Onrxd
 End If

Loop
>>>> ein kurzes Hauptprogramm!

Onrxd:
If S0 = 58 And Led > 11 Then
Led = 0
Strx = ""
End If
>>>> löschen/starten des neuen String bei Doppelpunkt

Str00 = Chr(s0)
>>>>Zeichen aus dem Byte erzeugen
If Led > 1 And Led < 10 Then Strx = Strx + Str00
>>>>zusammensetzen

If Led = 0 Then B0 = S0
If Led = 1 Then B1 = S0
If Led = 2 Then B2 = S0
If Led = 3 Then B3 = S0
If Led = 4 Then B4 = S0
If Led = 5 Then B5 = S0
If Led = 6 Then B6 = S0
If Led = 7 Then B7 = S0
If Led = 8 Then B8 = S0
If Led = 9 Then B9 = S0
If Led = 10 Then B10 = S0
If Led = 11 Then B11 = S0
If Led = 12 Then
B12 = S0
Chs = B0 Xor B1
Chs = Chs Xor B2
Chs = Chs Xor B3
Chs = Chs Xor B4
Chs = Chs Xor B5
Chs = Chs Xor B6
Chs = Chs Xor B7
Chs = Chs Xor B8
Chs = Chs Xor B9
Chs = Chs Xor B10
Chs = Chs Xor B11
End If
>>>> Einzelne Zeichen/Byte merken und Checksumme berechnen

If Led = 12 And Chs = B12 Then
>>>> wenn auch die Checksumme passt, dann.....
'Cls
'Locate 1 , 1
>>>> würde nur in die obere Zeile schreiben bei 1 x 8 Display
If B11 < 128 Then Locate 1 , 1 Else Locate 2 , 1
Lcd Strx
End If
>>>>oben oder unten ausgeben je nach Wert von B11
>>>>

Incr Led
If Led > 13 Then Led = 13
>>>> nächstes Byte verarbeiten

Return

End


03 Oktober 2015

Mein VW-Bausatz, Bestandsaufnahme, Platzangebot im Golf 3

Wie versprochen gibt es jetzt gaaanz viele Bilder!
 


Seit gestern hat mein silberner 92er 90PS Automatik wieder frischen TÜV! 
Ich habe ihn extra dafür wieder für ein paar Wochen angemeldet.
Der ist jetzt fast zwei Jahre (und zuvor auch schon fast anderthalb......)  nur
nutzlos rumgestanden. Erschreckend, wie die Zeit verrinnt!


 Das E-Gas vom Golf 3 TDI
....eine furchtbar aufwändige Konstruktion



andere Seite, der Geberzylinder für die Kupplung



Die Plastikklammer, die es nur zusammen mit einem
neuen Bremspedal gibt! Aufpassen beim Zerlegen!
Die Stange des Bremskraftverstärkers geht da nicht
ohne Spezialwerkzeug raus!


 Zwei Pedalerien, die ich schon mal besorgt habe. Wie befürchtet hat mein 92er noch nicht die Bohrungen im Pedalträger wo der Halter des Gas-Gebers festgeschraubt wird.
Die Aufnahmen für E-Gas und Kupplungs-Geberzylinder sind extra Teile und verschraubt.
Am linken Teil sind die drei Bohrungen für den Gas-Geber gut erkennbar.
Ich muss also doch die komplette Pedalerie tauschen oder mir was anderes einfallen lassen


Die Pedalerie aus dem TDI (rechts)hat wohl schon so einiges hinter sich......
Ich werde also die Halterungen für den Geberzylinder an das andere Teil schrauben oder 
eben gleich in mein Auto.Bohrungen für die Hydraulik sind vorhanden.
Sogar die Durchbrüche in der Spritzwand! (mein roter 95er hat die Löcher dafür nicht!)
Das hängt jetzt davon ab, wie ich die Frage des Gaspedal-Gebers löse



Hmmm.... noch ein Problem! Diese Schaltung ist vom Corrado.
Für das Golf-Getriebe müssten die Seilzüge übereinander
liegen und nicht nebeneinander. Das ist Baujahrbedingt.
Die ganze Hebelei wurde mal überarbeitet und bei diesem Getriebe
müsste das obere Seil halt direkt über dem anderen eigehängt werden.
Da muss ich noch eine passende Schaltung besorgen.
Ich habe zwar eine Aufnahme gebastelt mit der man schalten kann,
aber das ist keine saubere Lösung. Die passenden Teile gibt es,
also müssen sie auch eingebaut werden. Alles andere ist Murks!



Der Motorraum meines silbernen Automatik-Golf 3


 Platzangebot: ca 1,10m in der Breite


und etwa 25 cm bis Oberkante Getriebe



Alle Leitungen zum Motor (Zündung, Geber für Temp. und Öl, Einspritzung) 
laufen über diesen Stecker. Das finde ich sehr gut gelöst!
 

 Eine Menge Platz im Luftkasten. Hier sitzt die Motorsteuerung



 Der Motorraum meines 1,6er 75PS. Wegen des kleineren Kühlers ist da viel mehr Platz.
Die komplette Front ist nur ein Plastikteil das da hingeschraubt ist.
Das lässt sich sicher noch besser ausnutzen wenn man den Kühler samt Aufnahme entfernt









Im "kleinen" Golf gibt es einen gewinkelten Stutzen für die Unterdruckleitung.
Gut zu wissen! Das spart Platz!


 Die 12V-Batterie soll mal da hin, wo der Anlasser war. Die hat da ganz locker Platz
und die Kabel sind lang genug. (hier noch das kleine Diesel-Getriebe)








Die komplette Batteriehalterung (da ist auch der Behälter fürs Öl der Servolenkungdran) ist auf den
linken Längsträger geschraubt. Das muss alles wo anders hin! da gibts bessere Plätze


 Unter der Rücksitzbank wäre noch viel ungenutzter Raum
 

 Das Blech unterm Rücksitz sitzt etwas tiefer, ca 5cm unterhalb der Auflage der Rücksitzbank und die Handbremsseile stören auch, trotzdem könnte man hir so manches unterbringen. Ich denke da z.B. an ein Ladegerät.Der Platz wo links der Auspuff sitzt ist rechts auch noch frei.
Zur Orientierung: der Meterstab liegt am senkrechten Blech unterhalb der Rücksitzbank
Gleich hinter dem Auspufftopf ist der Querträger der Hinterachse (nicht im Bild)
 

 Der Tank ist rechts von der Reserveradmulde etwa 25 cm hoch
 
Der Kofferraumboden ist nur ein einfaches Blech Breite 80cm

Höhe 60cm
Da drunter sitzt nichts als der Tank.
Hier kann man problemlos ein Batteriefach 60 x 80 reinsetzen
Die Beule rechts ist die Aussparung für den Tankstutzen




 Na bitte! es geht doch! Die Manschette des linken inneren
Gelenks ist viel kleiner als das Riesenteil, das rechts montiert war.
Es passt trotzdem auf die rechte Welle.
So muss nicht noch mehr aus dem Motorgehäuse rausgeschliffen werden
Der Schwingungsdämpfer muss noch runter.
Es geht auch ohne dieses Teil.

Kleiner Update vom 09.10.15:
Alles einfach mal zusammengesteckt um zu sehen ob alles pass wie erhofft.
Passt! zumindest fast...... Die Antriebswelle sitzt ein bisschen tiefer und auch etwas weiter
vom Getriebe in Richtung Rad. Da muss noch eine winzige Kleinigkeit weg. Kaum der Rede wert.


Im unteren Bereich der Mulde ist etwas wenig Platz für die Schraubenköpfe


Für die ersten Versuche muss eine Kupplung vom 90PS-Motor reichen. (gabs sehr günstig......)
Wenns irgendwann mal deutlich mehr sein müsste, dann gäbs für deutlich mehr Geld die
Möglichkeit, die VR6-Kupplung zusammen mit einer erleichterten G60 Schwungscheibe
zu montieren. Da ist man dann aber schnell mal gute 300 Euro los!
Weil die Kupplung vom 90PS-Passat aber ohnehin schon größer ist, als die vom Golf3 GTI 2,0
mit 115PS sollte die eigentlich auch schon genügen.
Hier ist das Ganze auch nur mal versuchsweise auf den Adapter fürs Entengetriebe montiert.
Der hat auch den VW-Kurbelwellenflansch, ist aber letztendlich nicht praxistauglich,
weil da die Nabe nicht ausreichend im Lager befestigt ist.
Auf die Nabe in aktueller Ausführung warte ich noch immer.......die ist etwas in Vergessenheit
geraten.....