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25 Juli 2010

Drehzahlmesser als Amperemeter



Den Drehzahlmesser als Amperemeter zweckentfremden.

Im Zusammenhang mit Michaels New Beetle Elektroumbau
hatte ich vor ein paar Tagen ganz spontan die Idee,
dass man den vorhandenen Drehzahlmesser doch wunderbar
als Amperemeter nutzen könnte.
Die Drehzahl ist doch eher unwichtig, viel mehr interessiert doch,
ob man bei einem Elektroantrieb den gewünschten Vortrieb
mit dem optimalen Energieverbrauch erreicht.
Da hat man so ein schönes Instrument mit einer Skala
von 1- ca. 6 und die zumessende Stromstärke beträgt
0 bis ca 500A Idealer gehts doch nicht!!!!!!
Die Drehzahlerfassung ist auch aufwändig und
eigentlich ziemlich sinnlos wen interessierts eigentlich?
Es geht hier auch nicht um eine hochpräzise Anzeige,
sonder hauptsächlich darum, zu sehen ob der gerade
eingelegte Gang auch der richtige ist.

Ein Vierzylinder zündet zwei Mal pro Umdrehung.
50Hz = 1500 U/min 100Hz = 3000U/min 166Hz = 5000 U/min

Also bräuchte man nur einen ordentlichen Stromwandler-
.............so was gibts zu kaufen!

....und ein bisschen Elektronik, das daraus die passende Frequenz macht!

??????was nimmt man dazu am sinnvollsten????????

!!!!!!!!!!!! einen ATtiny bzw Atmega!!!!!!!!!!!!!!
( ok, das wird langsam langweilig!!!, ich verspreche auch, demnächst mal wieder
was ganz anderes zu beschreiben, wie wärs mit einem winzigen hydraulischen Widder??)

Die Idee ist noch sehr frisch, aber das sollte sehr einfach zu lösen sein.

Der Stromwandler liefert eine zum Strom proportionale Spannung
(genaue Daten muss ich noch raussuchen)
Die Spannung kann ein ATtiny messen und in eine Zahl umwandeln.
z.B. 0-5V = 0-1024 weil die AD-Wandler mit 10bit arbeiten

Der Timer im ATtiny kann 256 Stufen rauf oder runterzählen und bei
entsprechender Frequenzanpassung (Teiler - Quarz bzw interner Oszillator)
entsprechend einen Ausgang umschalten.

für 0 bis 600A braucht man 0 (1) (10) - 200Hz da ist also noch Spielraum
das lässt sich hintrimmen- selbst 10bis 200Hz würden locker reichen
(Anzeige 300 -6000 U/min also 30 bis 600 A)

Das Programm habe ich mir jetzt noch nicht überlegt,
aber es wird winzig sein.

Variablen festlegen,
Timer konfigurieren,
Geberspannung messen,
Kehrwert der Geberspannung
mit Konstante multiplizieren,
an den Timer geben
.........das wars!

Hardware:
ATtiny 13 bzw 25 (was halt grad rumliegt)
5V-Regler + Elko
Eingangsspannungsteiler (falls Geberspannung >5V)
ev. widerstand + Elko zum Dämpfen des Eingangs
Transistor + Widerstand (nicht bei Mosfet) zum Umsetzen auf 12V
4 Klemmen + kleine Platine

Das sollte eigentlich reichen!

In ein paar Tagen gibt es hier mehr zu dem Thema!

Ob das jetzt eingebaut wird oder nicht ist egal,
aber ich will jetzt wissen ob bzw wie gut das funktioniert.
Ich bin mir sicher, dass es klappt,
wenn nicht mit einem(1) Timer (ATtiny)
dann zumindest mit zwei Timern (Atmega)... mal sehen,
Aber Spannung messen, umrechnen und per PWM ausgeben kann selbst
der kleine ATtiny13 schon zwei Mal gleichzeitig und bis auf eine
andere Timerkonfiguration ist das fast das gleiche Grundprogramm!

Ich wills jetzt wissen,
und drum ziehe ich das jetzt durch!!!!!!

mfG
Franz


29.07.2010 Es funktioniert prima!

Leider hat es mit dem ATtiny nicht geklappt, der 8-bit Timer
ist ganz einfach eine Nummer zu klein.
Damit lässt sich kein ausreichendes Frequenzband abdecken.
Entweder bei 100A anfangen oder oben raus
in 30A Schritten anzeigen. ...Schade!!
Somit ist leider die gesamte ATtiny-Reihe nicht verwendbar- oder doch?
(Anmerkung 02.09.10: ich muss bei Gelegenheit mal versuchen beim Timer
den Prescaler während des Programmablaufs umzukonfigurieren....
wenn das schnell genug möglich ist, dann ginge das auch mit einem
ATiny 13 oder 25....... ich habs aber so noch nicht versucht!)
Aber ein Atmega48 kann das! Mit seinem 16bit-Timer.

Der vorgesehene Stromwandler LEM HASS 200 liefert
um eine Mittellage von 2,5V 0,31V je 100A,
Polarität je nach Stromrichtung
Dieses Signal scheint auf den ersten Blick seltsam,
aber nach einem 10bit-AD-Wandler an 5V Referenz
sind das genau 64 Stufen je 100A.
Das passt perfekt! So kann man theoretisch +- 800A messen.
(Man kann den Bereich nicht vollständig nutzen,aber +-600A
sollte auf alle Fälle gehen)

Der Drehzahlmesser eines Vierzylindermotors
braucht zwei Impulse je Umdrehung
Die Anzeige soll letztlich 100A statt 1000U/min anzeigen,
folglich müssen beginnend ab 2,5V 33Hz je 0,31V generiert werden.
Da die Ausgangsfrequenz mit dem "Toggle pinX " -Befehl erzeugt
wird muss der Timer die doppelte Frequenz liefern.

Wie kann man diese Aufgabe umsetzen?

Die Lösung war letztendlich sehr einfach

Der Timer zählt mit einem festen Takt,
in diesem Fall aufwärts, es ginge aber auch abwärts,
man muss ihm nur sagen, wo er beginnen soll loszuzählen.
bei jedem Überlauf also nach 65535 erfolgt ein Interrupt
und da wird der gewünschte Ausgangspin umgeschaltet

Die Zahl der nötigen Takte ist eine Funktion des
Kehrwertes der Stromstärke.
Das klingt jetzt kompliziert,ist es aber nicht
Am Ende muss nur eine Konstante durch
den Ausgangswert des AD-Wandlers geteilt werden,
schon hat man die Anzahl der Zählschritte des Zählers
für die gewünschte Frequenz.
Man kann nun entweder den Zähler nach 0 zählen lassen
und die Zahl direkt übernehmen oder der Zähler zählt
aufwärts, dann muss man die Zahl der Schritte von
65535 abziehen.
Dann noch verhindern, dass bei 0A durch 0 geteilt
wird, das wars eigentlich schon



Das Programm ist noch nicht
optimiert, aber so läuft das
schon mal recht brauchbar.


...und weils eh schon ein Atmega
geworden ist, habe ich gleich noch
ein Display mit reingepackt.


Das hilft auch beim Anpassen
der Konstanten weil man alle
Zwischenergebnisse gleich mit
angezeigt bekommt.

An diesem Punkt stellte ich fest, dass das Programm
gerade mal 10% des Speichers vom Atmega48
belegt.Deshalb beschloss ich, da gleich noch
einen Energiezähler mit rein zu packen.
Der Strom wird bereits gemessen,
Die Spannung ist problemlos zu messen.
fehlt noch die Zeit!
Es gibt noch zwei Timer
Die Ausgangspins von Timer 0 sind ohnehin
schon für Eingabetasten vorgesehen und belegt,
also bietet der sich als Timer für die Zeit an.
bei den vorgesehenen 4MHz ergibt sich als
"rechengünstiger Wert" eine Frequenz von 15,5Hz
also 15,5 x pro Sekunde die Leistung aus
Strom und Spannung berechnen und die
Ergebnisse addieren und durch die
Zahl der Messungen je Stunde Teilen
(55800 je Stunde) schon hat man
die Wattstunden.Ich habe nicht auf
KWh umgerechnet, weil die Ausgabe
formatierter Zahlen ein gewaltiger
Speicherfresser ist.
Das hebe ich bis zum Schluss auf!
Dann noch ein kleines Menue zum
Eingeben des Startwertes.
Man gibt die Energie vor, die man dem
Akku entnehmen möchte und die Anzeige
zahlt dann runter bis Null.
Das Ganze wird in Wattstunden und %
angezeigt.
....Der Speicher war noch immer nicht voll,
und es gibt noch einen Timer (Timer 2)
umd der kann doch den %-Wert als
PWM-Signal ausgeben; Ausgang OC2B
ist noch frei-Das klappt also!
Das PWM-Signal kann so hingetrimmt
werden, dass es die vorhandene
Tankuhr ansteuert und so die
Restenergie anzeigt.






.........jetzt sind die 4k Flash aber voll!!!
Ich hoffe, noch eine übers Menue
einstellbare Warnung bei ca 25% Rest
unterzubringen.
Es müsste gehen, wenn ich die Anzeige
meiner Zwischenergebnisse entferne
und das Programm noch ein wenig
optimiere.

ein kleines Video des fast fertigen
Messwandlers:
(leider ist das Display kaum lesbar)






....und noch eine kleine Funktionsdemonstration
des derzeitigen Entwicklungsstandes
Der Energiezähler soll ja in mein BMS integriert
werden- also muss er seine Werte auch über die
serielle Schnittstelle an das Master-Display
weitergeben.Das Display des Energiezählers
habe ich nur für dessen konfigurierung
vorgesehen, da muss man selten ran und das
wird wohl irgendwo in der nähe des Stromwandlers
oder beim Ladegerät installiert werden.
Die Übertragung der Werte läuft inzwischen,
aber durch die vielen Interrupts der Timer
und der vielen Berechnungen der Energie
ist die Reaktionszeit schon ziemlich lang.
Das hat halt alles Vorrang vor dem eigentlichen
Programmablauf (Anzeige + serielle Ausgabe)
Es bringt an dieser Stelle wenig, den Takt zu
erhöhen, weil dadurch auch die Timer schneller
laufen würden.Mal sehen, was mir da noch
einfällt.................es müsste schon viel besser
werden, wenn nicht mehr so viel angezeigt
werden würde!













Kleiner Nachtrag:

So sieht das derzeit auf meinem "alten"
Display aus (ATtiny2313, 2k):





Zelle 16 hat 3,39V
Zelle 5 hat mit 3,56V den höchsten
und Zelle 13 mit 2,64V den niedrigsten
Wert, Die Gesamtspannung ist 128V
und die Akkus haben noch 95%
Energie drin.

Im 4 x 20 Display könnte man noch mehr
Info reinpacken, aber macht das
wirklich Sinn?
etwa so: (älteres Foto mit dem
"neuen Programm", Atmega 48 )
Die Durchschnittliche Spannung
ist mir wichtig! auch noch die
12V Bordbatterie.
Aber das wird schon recht viel
für das kleine DIP204 Display






Mal sehen was da noch an Ideen kommt......

Nachtrag 03.12.2010:
Dieses Projekt bekommt gerade eine sehr
interessante Eigendynamik.......
Heutige Autos haben meist keinen klassischen
Drehzahlmesser mehr, fast alle Signale
und Messwerte werden inzwischen in
irgend einem Steuerrechner generiert,
überwacht, ausgewertet und oft auch
aufgezeichnet. Ein ganz extremes Beispiel
bzw der erste bei dem das so richtig
konsequent eingesetzt wurde ist der SMART.
Da geht alles per CAN-Bus......
jedes einzelne Rad wird überwacht, Lenkradstellung,
Querbeschleunigung, Neigungswinkel,
Einspritzmenge, Temperatur, Tankinhalt,
gerade eingelegter Gang....etc... das alles geistert
als Datenpaket ständig über den CAN-Bus!
Wenn man da einen Drehzahlmesser
nachrüsten will, dann kann man den zwar
anstecken, aber er muss erst mal im
Zentralrechner freigeschaltet werden........

Offenbar ist der ganze Drehzahlmesser
nichts anderes als ein kleiner Schrittmotor
mit Zeiger! Mal sehen, ob ich dieses kleine
widerspenstige Teil dazu bewegen kann,
vernünftige Werte anzuzeigen???
Wenns wirklich nur ein Schrittmotor ist,
dann sollte das ziemlich einfach sein!
mal sehen.........Ich werde hier
darüber berichten sobald ich mehr weiß.

Nachtrag 13.12.2010:
JA!!!! Es geht !
Es ist wirklich nur ein kleiner billiger Schrittmotor,
und man kann ihn direkt mit dem Atmega steuern!




$regfile = "m48def.dat"
$crystal = 8000000
$baud = 1200

Config Adc = Single , Prescaler = Auto , Reference = Avcc
Start Adc

Dim Adcin As Integer
Dim Adcstep As Integer
Dim Schrittzahl As Word
Dim Adcin8 As Integer
Dim Steps As Integer
Dim Phase(4) As Byte
Phase(1) = 8
Phase(2) = 2
Phase(3) = 1
Phase(4) = 4
Config Portc = &B00001111

Initl:
If Adcstep < 500 Then Incr Adcstep
Gosub Subsm
Portc = Phase(steps)
Waitms 4
If Adcstep < 500 Then Goto Initl

Inith: 'nach Rechtsanschlag fahren
If Adcstep > 0 Then Decr Adcstep
Gosub Subsm
Portc = Phase(steps)
Waitms 4
If Adcstep > 0 Then Goto Inith

Do
Adcin = Getadc(5)
Adcin = Adcin / 2

If Adcstep < Adcin Then Incr Adcstep
If Adcstep > Adcin Then Decr Adcstep
Gosub Subsm
Waitms 4

Portc = Phase(steps)
Loop

Subsm:
Adcin8 = Adcstep / 4
Adcin8 = Adcin8 * 4
Steps = Adcstep - Adcin8
Steps = Steps + 1
Return
End

.........das wars schon..........

"Verstärkung" und einige Kleinigkeiten müssen noch
angepasst werden, aber das Grundgerüst läuft.
Ich habe inzwischen noch eine etwas verfeinerte
Methode gefunden, die Schrittfolge zu erzeugen,
aber so gehts auch gut,
und diese Idee ist wenigstens von mir selbst.



....und schon wieder eine neue Idee:
erst kürzlich habe ich mich über eine
ganze Schale voll Akkus geärgert,
von denen keiner mehr sagen kann
welcher da noch brauchbar ist.

Das Energiezählerprogramm ließe
sich problemlos als Basis für einen
Akkukapazitätsmesser verwenden.
Einfach einen vollen Akku mit ca 1-2A
entladen und die Energie zählen
bis der Akku eine bestimmte
Spannung unterschreitet.
Dann abschalten und den Wert
im Display anzeigen.
Schon weiss man Bescheid!

Vielleicht bringe ich es noch
unter, Spannug und Entladestrom
einstellbar zu machen..............

es sollten ja auch größere
Akkus getestet werden können.
(vom Handy bis zum Schrauber....)

mal sehen, das mit der Spannung
könnte sogar automatisch gehen!?
Beim Start messen, merken und
irgendwo bei 70 - 80% abschalten....
Da muss ich mal Tabellen studieren
und schauen, wie das definiert ist,
was auf so einem Akku draufsteht!

bis demnächst

Franz

Kommentare:

  1. Ich bin immer wieder begeistert Franz. Du erinnerst mich irgendwie immer an Jean Pütz :)
    Kleiner Tipp für dich wegen Kamera. Kauf dir doch ne spy key cam hab ich auch die kostet irgendwas bei 8 euro und macht fast HD Auflösung.
    kuckst du hier: http://cgi.ebay.de/808-CAR-KEY-Chain-SPY-Hidden-cam-DVR-Mikrokamera-30FPS-/220670705559?pt=DE_Elektronik_Computer_Foto_Camcorder_Camcorder_PM&hash=item3360ffbf97

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  2. Ich hab mittlerweile eine viel bessere Kamera,
    aber die Videos werden hier im Blog nochmal
    komprimiert. :-(( ich werd mal entweder
    Youtube versuchen oder die Videos gleich in
    der Originalversion irgendwo zum Download
    bereitstellen (Rapidshare oder so in der Art)
    mfG

    Franz

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  3. HI Franz,

    ist es möglich den Strom der rekuperiert wird auch im DZM anzuzeigen?
    Sodass die Nadel auf der 12 steht und eben nach links oder rechts ausschlägt, je nachdem ob Strom verbraucht oder zurückgepeist wird?
    Im Smart ED gibt es so ein Instrument.

    Danke, Christian]

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  4. Na klar! das ist nur eine kleine
    Programmänderung.(Das größere Problem war es,
    das Signal nach Null auszurichten ;-) )
    Der Stromwandler liefert bei 0A 2,5V und
    diese Spannung geht je nach Stromrichtung
    nach oben oder unten!
    ...und da ich sowieso den Strom in beiden Richtungen getrennt voneinander berechnen
    muss z.B. wegen des Wirkungsgrades beim Laden
    etc... wären sogar unterschiedliche
    Auflösungen kein echtes Problem.
    Mir gings aber primär darum, die Armaturen nicht verändern zu müssen, also auch nicht die
    Skala. wie wärs mit einer grünen Lampe?
    ein paar Ausgangsports sind noch frei
    oder einfach beides ab Null anzeigen ?
    Ich denke mal, es dürfte auch so klar sein,
    ob man grad beschleunigt oder bremst!
    Wie hättest Du es denn gerne?
    Da müssten halt noch die Frequenzen angepasst werden.Smart = 3-Zyl = 24,75Hz je 1000U/min
    4-Zylinder = 33Hz je 1000U/min.
    Ich kann aber noch nicht versprechen, ob es
    im Smart problemlos möglich ist, den Drehzahlmesser so einfach anzusprechen.
    Gerade beim Smart läuft fast alles per CAN-Bus
    Das müsste sich aber rausfinden lassen.
    Ich denke aber, Du hast den Smart nur mal so
    als Beispiel genommen. bei den meisten Drehzahlmessern, auch in modernen Autos
    kommt meist noch ein Impuls je Zündung an.
    Das müsste halt frühzeitig geklärt werden.
    Derzeit bin ich noch dabei, die Temperatur zu
    erfassen, und dann brauche ich mal die Voll-
    version von Bascom, um auch größere Programme
    erstellen zu können.Vor allem Menuestrukturen
    und Werte mit Kommastellen anzuzeigen
    sind wahre "Speicherfresser"
    Die Berechnungen laufen fast "nebenbei"

    mfG
    Franz

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  5. ich verabschiede mich ja gerade aus der E-Auto Scene, aber dennoch Franz, Geile Idee, wenns gut funzt , ist es genau das was Umbauer benötigen. ^^

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  6. Na, ich denke mal, das wird bei Dir
    nur eine "kleine Auszeit"
    rede mal nicht von Abschied,
    da steckst Du schon viel zu tief drin!
    mal sehen!
    bis dann!
    Franz

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  7. Hallo Franz,

    wir haben schon 6 Smarts umgebaut, also nicht nur ein Beispiel :–)
    Ich bin meinen in 3 Monaten immerhin 5000km weit gefahren. In das Drehzahlmessergehäuse haben wir das Curtis 840er Display für die Anzeige der Controller und Motorparameter eingesetzt. Mir gefällt es nicht besonders, weil es so eine Gabelstapleroptik hat. Viele lieber wäre mir die Anzeige wie viel Energie gebraucht wird und zurückkommt.
    Kannst du tatsächlich an den Smart CANbus ran? Wäre für Dich die Ansteuerung des Kombiinstruments (LCD Display und Warnlampen) machbar? Ich hab' ein Kombiinstriment hier liegen und könnte es Dir zur Verfügung stellen.

    Tschau, Christian]

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  8. Hallo Christian,
    Um den CAN Bus des Smart auszuwerten
    fehlt es mir noch an Erfahrung.
    Grundsätzlich sollte das aber kein
    großes Problem sein, wenn man erst mal
    die ganzen Kennungen etc. entschlüsselt hat.
    Falls man aber das auch noch selber rausfinden
    muss, dann wirds wirklich schwierig.

    Von der Hardware her ist es machbar.
    Aber ich kann das derzeit noch nicht.
    Beim Kombiinstrument liegt das Problem
    ähnlich.Das müsste komplett umprogrammiert
    werden, somit müssten praktisch alle Funktionen
    neu erstellt werden weil einem sicher keiner
    das Originalprogramm zur Verfügung stellt.

    Ich habe für meine Anzeige einen LEM HASS200
    Stromwandler vorgesehen der bis ca +- 500A
    brauchbar ist und steuere damit ein
    EA DIP204 Display an. Mit so einem kleinen Atmega geht das sehr einfach.
    Besorg Dir mal so ein Display und schau, ob das irgendwo optisch ansprechend unterzubringen wäre. (68 x 26 mm)

    Den Drehzahlmesser steuere ich über eine Frequenz an, die im Atmega erzeugt wird.
    Falls also der Drehzahlmesser klassisch über
    Zündungsimpulse angesteuert wird, und wenn man
    die an der ehemaligen Zündung einspeisen
    müsste... dann sehe ich eine Chance.
    mal den Schaltplan studieren!!!!!
    Die Lampen müsste man dann halt auch direkt ansteuern oder über ihre originalen
    Geberanschlüsse ;-) Ich denke nicht,
    dass da alles per CAN läuft.

    Versprechen tu ich da mal gar nichts!
    Erst recht nenne ich da keinen Termin!
    Interessant wärs aber schon!

    Eine weitere Problematik ist aber noch
    die EMV-Geschichte! aber das ist ja
    ein anderes Kapitel.


    mfG
    Franz

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  9. Hallo Christian,

    Ich hab mich noch ein bisschen erkundigt,
    und verstehe jetzt hoffentlich besser,
    worauf Du hinaus willst.

    Die Anzeige im Kombiinstrument ist wohl
    eine ganz spezielle, die kann also keine
    anderen Symbole etc. anzeigen als die
    vorgegebenen.
    Die müsste man also entweder ersetzen
    durch etwas Grafikfähiges oder man
    gibt sich damit zufrieden nur die
    Messwerte entsprechend anzuzeigen
    Energiestand und Temperatur sollte man
    über die Anschlüsse von Tankgeber und
    Temperatursensor ohne große Probleme
    einspeisen können.Die ganze Motorelektronik
    ist ja wohl noch eingebaut.
    Der muss man halt was vorgaukeln ;-)

    Das Display durch was Anderes ersetzen
    ist natürlich mehr Aufwand.
    Schau mal bei Reichelt nach,
    was es da so gibt.
    Z.B. die EA DOGM... 55 x 31mm
    oder Grafikmodule wie das LCD 122 DIP
    aber da müsste dann auch der
    KM-Zähler neu programmiert werden
    so mit Sichern bei Stromaufall
    und Umrechnung der Impulse,
    die erst mal gezählt sein wollen
    ........Puuuuhhhhh.....!!!!!!!!

    Nun zum Drehzahlmesser!
    Da käme es jetzt darauf an, wie man den
    ansteuern kann.
    Entweder schafft man es über das
    Bandkabel des Satelliten
    sonst müsstem an die Impulse vom
    Zündgeber simulieren und über eine
    vorgetäuschte Drehzahl die Nadel
    da hin positionieren wo man sie
    gerne hätte (Ohne Eingriff ins
    sonstige System)
    Das müsste gehen!
    Da müsste man halt etwas tiefer
    in die Funktionen des Smart
    eintauchen.........

    ...oder man zaubert einen
    Nachrüst-DZM ins Gehäuse rein
    und steuert den an,so wie mans braucht.
    eine andere Skala lässt sich
    wohl ohnehin nicht vermeiden

    mfG
    Franz

    AntwortenLöschen
  10. HI Franz,

    kannst Du mir mal auf meine Adresse christian(at)turn-e.de schreiben?
    Ich denke das macht die Kommunikation einfacher.

    Das Kombiinstrument wird per CAN angesteuert. Das LCD ist nicht frei konfigurierbar. Was da angezeigt werden soll ist SOC (Tankinhalt) Temperatur des Motors, Controllers oder der Batterien. Die Batterien werden so gut wie nicht warm, das ist also kein Wert, der in kritische Bereiche geht.
    Motortemperatur wäre interessant oder die Temperatur des Curtis 1238. Der begrenzt die Leistung wenn er zu heiß wird.

    In der MItte wo früher die Gangwahl angezeigt wurde wäre die Anzeige D (drive), N (neutral) und R (reverse) schön. Kannst Du dem Display das vorgaukeln?

    Die Protokolle des CANbus sind ein heikles Thema. Das bekommst Du von Smart nicht einfach so. Hast Du Erfahrung mir Wire Shark oder ähnlichen Tools um den CAN zu entschlüsseln?

    Tschau, Christian]

    AntwortenLöschen
  11. Wow Franz,

    das ist der Wahnsinn. Hut ab vor soviel Kreativität und Geschick ;-)

    Frage mich ob das auch hinhaut aus einem Amperemeter einen Drehzahlmesser zu machen; also anders herum.

    Im Internet habe ich günstiges Zubehör gefunden, kennt sich damit Jemand aus?

    http://www.virtualvillage.de/messgerate-voltmeter

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  12. @ Tattoomachine,
    Das kommt drauf an, was Du für ein
    Instrument betreiben möchtest.
    Solange sich die Ampere im
    Milliampere-Bereich bewegen geht das.
    So machen das ohnehin die ganzen älteren
    Drehzahlmesser mit Zeiger.Mit entsprechender
    Anpassung kannst Du statt des Drehspul-
    Instruments auch eine kleine Digitalanzeige
    (Voltmeter) an die Elektronik eines alten
    Drehzahlmessers dranhängen, wenn Du mit
    den angezeigten Stellen zurechtkommst.
    (Die meisten Digitalvoltmeter gehen
    bis +- 199 bzw 1999 bei +- 199mV)
    Die analogen Drehzahlmesser funktionieren
    so, dass pro (Zünd-)Impuls ein Kondensator
    eine genau festgelegte Zeit lang mit
    konstantem Strom geladen wird.Ein Widerstand
    entlädt den Kondensator ständig.
    So bekommt man am Kondensator eine
    Spannung die proportional zur Frequenz ist.
    Diese Spannung wird angezeigt.

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  13. Hallo Franz,
    Respekt, Dein BMS gedeiht ja prächtig. Ich bin auch sehr an einer Adaption für den (alten) smart 450 interessiert, stecke aber - im Gegensatz zu Turn-E (Christian) – noch in der Vorplanung.

    D.h. zurzeit wird alles gelesen, was mir unter die Augen kommt und da bin ich natürlich auch auf Rüdigers Projekt, den New Beetle und auch auf Dich aufmerksam geworden. Der einzige weiße Fleck in meiner Vorplanung ist das BMS.

    Neben der Balancinggeschichte lassen vor auch die Bericht von Jack Rickard auf evtv (z.B. der Abbrand des Neil Young Autos) nichts Gutes ahnen. Auch hier http://www.batteryvehiclesociety.org.uk/forums/viewtopic.php?f=3&t=1825
    wird als Auslöser für den Brand (s. letzte Seite) das BMS eingegrenzt. Daher gibt es Umbauer, die jede einzelne Zelle zusätzlich separat mit einer Sicherung versehen.

    Mich würde sehr interessieren, wie Du diese Sache einschätzt und ob Du für Dein BMS, wenn es später auch das Ladegeräte steuern soll, da an Vorkehrungen denkst.

    Viele Grüße aus Rheine sendet Dir Gerold

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  14. Hallo Gerold,
    ich bin da selber noch ein bisschen
    unsicher, was letztendlich das Beste
    sein wird.
    Ich tendiere momentan eher dazu,
    zwar kleine Shunts einzubauen, aber die
    dann nur auf Befehl und zum gelegentlichen
    (nach-)Balanzieren zu aktivieren.
    Ansonsten gefällt mir die Idee des "unten"
    Balanzieren wesentlich besser als die "oben"
    Methode.
    Aber es sollte vom "Master" aus erledigt
    werden können, also automatisch und
    auf Knopfdruck
    Unverzichtbar ist eine Überwachung,
    und ich möchte auch noch die Durchschnittliche
    Spannung berücksichtigen, um Ausreisser
    schon im Vorfeld zu entdecken
    Am derzeitigen System gefallen mir die
    Eingangsspannungsteiler gar nicht
    es könnte also durchaus passieren, dass
    ich letztendlich doch noch einen (1)
    Atmega / ATtiny pro Zelle nehme insbesondere wenn es klappt ohne Optokoppler die
    seriellen Daten durchzureichen.
    ...ich hab da so eine Idee...
    "Daisychain...."
    (sind ja nur ein paar Volt Unterschied
    von Zelle zu Zelle, das geht per Widerstand)
    Und dann gäbs da noch eine sehr verwegene
    Idee, mit einer zusätzlichen Zelle
    den Energieausgleich zu schaffen...
    Aber immer gemütlich und der Reihe nach...
    Ich habe schon so manche Idee auch wieder verworfen!
    Aber es muss ja nicht immer alles
    sinnvoll sein was man so baut ;-)
    Hauptsache es macht Spass!

    Franz

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