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18 Dezember 2015

........weiter gehts in ganz kleinen Schritten

Zunächst mal möchte ich allen, die diesen Blog lesen
ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage wünschen!


.... viel ist hier nicht passiert in den letzten Wochen....
Wieder mal waren andere Dinge sehr viel wichtiger!
Aber ein bisschen was gibts trotzdem zu berichten:


Thema Antriebswelle mit Tripodengelenk:

Mittlerweile ist die Welle eingebaut, der Prüfstand hat eine Radaufhängung bekommen
und siehe da, es passt tatsächlich alles so wie erhofft!
( Innengelenk Golf4 1,6 16V bzw Polo 1,4 16V Automatik ; Welle vom Polo 9N1 TDI
und Aussengelenk vom Golf3 .....eine interessante Mixtur! )
Netterweise ist das linke Gelenk vom Golf4 manchmal etwas anders gestaltet und mit einer noch
kleineren Manschette ausgestattet. Ich habe mir schon überlegt, es genau so zu machen,
und dann hielt ich plötzlich ganz genau das "original" in den Händen, das ich mir eigentlich
basteln wollte! Ein Ring auf dem Gelenk als Adapter für eine etwas kleinere Manschette.
Da gibt es wieder mal so viele verschiedene Ausführungen, die wohl sogar austauschbar sind.
Das wird wieder mal ein Rätsel bleiben was man sich da so gedacht hat.
Sucht mal beim bekannten Auktionshaus nach "Antriebswelle Golf4 links 1,6 16V" und schaut ganz genau hin! Da gibt es zum Teil 100mm Tripodengelenke (erkennbar an 8mm Schraubenlöchern)
bei denen die Manschette nicht direkt auf dem Gehäuse des Gelenks sitzt sondern ca 1cm
weiter Richtung Welle auf einem zusätzlich angebrachten Ring! Diese Ausführung meine ich!
Die linken Gelenke samt Manschette lassen sich auch auf der Rechten Seite montieren.

Vielleich mache ich noch ein kleines Video davon, mal schauen......

Schaut mal hier:
https://youtu.be/othui7xKXKQ



Das schafft ganz neue Möglichkeiten, Kostov baut ja auch einen schönen Elfzöller ;-)
Der ist zwar jenseits meines Budgets, aber träumen wird man ja noch dürfen,
und so richtig träume ich ja von einem Drehstrommotor, und die sind halt auch ganz
schön groß im Durchmesser wenn sie ordentlich Leistung haben.
Fürs Erste bin ich da schon mal sehr zufrieden!



Thema viel mehr Leistung:

Ich habe mir einen wesentlich kräftigeren IGBT besorgt.
Dieser Klotz schafft 900A bei 1400V als Dauerleistung
und bis zu 2000A als Impulsspitzenleistung.
900A und 1400V macht 1,26 Megawatt!!!!!!
>>>uupps....1200V,nicht 1400 aber trotzdem seeeeehr kräftig :-)
Damit kann mans dann schon mal krachen lassen, auch
wenn ich es bei maximal ca 150V und 500A gut sein lassen werde.
Allerdings ist das Ding recht groß, und im geplanten Gehäuse gabs
akute Platzprobleme. Ich bin mir auch noch gar nicht so sicher, ob
meine bisherige Treiberstufe kräftig genug ist um dieses Monster
anzusteuern. Wir werdens sehen!





Große Leistung braucht auch große Siebelkos. 56 x 1000µ 250V das sollte reichen
Die Elkos waren supergünstig, 250St. für 20€ da kann man schon mal prassen!
Elkos alleine genügen hier aber nicht, bei den Spitzen, die so ein IGBT liefert bzw verursacht
sind kleinere aber hochwertige Kunststoff-Kondensatoren noch viel wichtiger.
Elkos wie diese hier sind innen gewickelt, und haben daher eine gewisse Induktivität
so dass hochfrequente Spitzen nicht ausreichend gedämpft bzw abgeblockt werden.




Ich konnte es mir nicht verkneifen, mal in den IGBT reinzuschauen.






Das alles (und noch viel mehr) soll seinen Platz in einem Gehäuse
direkt am Motor finden. Ich denke, die Bilder sprechen für sich.
Da wird wohl noch so manches umgebaut werden bis alles passt.
Deshalb hab ich die Kiste auch nur mit Hammerschlaglack gestrichen,
ordentlich lackiert wird alles zuguterletzt nochmal.


























10 November 2015

100mm Tripodengelenke im Golf 3 ! Die Welle, die es eigentlich nicht gibt!

Sachen gibts, die gibt es nicht..... oder vielleicht doch!! ???
Seit ich meinen Still 11" -Motor bekommen habe beschäftigt mich das Platz-Problem
mit den Antriebswellen. Grundsätzlich ist es ja gelöst, aber die alte Geschichte ob
man denn aus dem VW-Baukasten nicht eventuell doch eine Antriebswelle mit
100mm-Tripodengelenken zusammensetzen könnte hat mir trotzdem keine Ruhe gelassen.

Fakt ist: Wenn man nur 100mm-Flansche am Getriebe hat und nicht auf 90mm
umrüsten kann, wie z.B. beim Golf3 "Seilzuggetriebe" dann sind die Tripodengelenke
mit Abstand die dünnsten. Da wo sie angeflanscht sind haben die natürlich auch 100mm
im Durchmesser, aber an dieser Stelle ist meist noch der Bereich des Motoradapters,
also kein Problem.
Beim etwas kleineren 020er "Gestängegetriebe" hätten die normalen 100mm-Gelenke
allerdings bis ins Innere des Motors geragt. Da man da aber auch auf 90mm umrüsten
konnte ging es gerade noch, nachdem ich eine Mulde ins Motorgehäuse geschliffen
hatte.
Da das größere TDI-Getriebe die Wellenflansche etwas weiter aussen hat waren
dann dort auch die 100mm-Gelenke gerade noch zu montieren.
Mit Tripodengelenken wäre die Mulde im Motorgehäuse nicht nötig gewesen,
zumindest nicht derart groß.
Ich konnte folgende Dinge in Erfahrung bringen:
Die Aussengelenke von Golf2 Golf3 Golf4 Polo und Passat  aus der Zeit
von ca 1985 bis 2010??? haben die gleiche Verzahnung auf der Antriebswelle,
egal ob da dann Gelenke für 4-Loch oder 5-Loch-Naben montiert sind.
(die aber Nabenseitig sehr wohl unterschiedlich sind)
Eigene Versuche ergaben ausserdem, dass die 100mm und die 108mm
Tripodeninnengelenke die gleiche Verzahnung auf der Antriebswelle haben.
Leider habe ich nicht herausfinden können ob es nicht doch vielleicht etwas
passendes gibt.
Eine Golf3 Automatik-Welle mit 125mm Tripodengelenk erwies sich als völlig
ungeeignet. Das ist ganz was eigenständiges.
100mm Tripodengelenke sind sehr selten, und dann auch meist in Verbindung
mit 5-loch Naben eingesetzt.
man findet sie z.B. im Polo 6N2 1,4 16V Automatik oder im Golf4 1,6 16V "AZD"
mit "ERT"-Getriebe.
Im Audi A2 sollen sie auch mal eingesetzt worden sein, und da käme auch
die Spurweite in etwa hin, aber so eine Welle konnte ich nicht günstig auftreiben.
Die sollte man aber bei Gelegenheit mal vermessen........
Von den rechten Golf4-Wellen weiss ich, dass sie ca 4cm zu lang sind.
( und auch die Aussengelenke nicht verwendbar sind, da die für 5-Loch sind)
So eine Polo-6N2 Automatik-Welle habe ich mir besorgt, aber die ist viel zu kurz.
Immerhin war das Innengelenk schon mal das Richtige.
An einer abgeschnittenen Polo 9N TDI-Welle konnte ich feststellen,
dass da die Verzahnung passte, obwohl da 108mm Gelenke dran sind.
Das war eigentlich der "Durchbruch"
Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine passende Welle aus einem
Polo 9N1 TDI günstig auftreiben konnte.
Gestern abend habe ich dann die Teile gemischt.
Innengelenk von der Polo 6N2 1,4 16V Automatik-Welle,
Aussengelenk von der geschlachteten Golf3 Automatik-Welle,
und die eigentliche Welle vom Polo 9N1 1,4 TDI von 2005

Ergebnis: Scheint zu passen!Aber so ganz sicher bin ich mir noch nicht!
Das könnte sehr knapp werden, Die Welle ist ein kleines bisschen länger als gewünscht.
Um sicher zu sein muss ich sie mal irgendwo einbauen, am besten in meinem
Prüfstand. Da muss ich aber zuvor noch eine Kleinigkeit ändern weil ich da momentan
die Querlenker nicht montieren kann weil Streben für die Rollen im Weg sind.

Am Rande bemerkt: Die linken Wellen vom Golf4 passen angeblich auch beim Golf3 GTI
Also sollten die mit anderem Aussengelenk auch beim Golf3 mit 4-Loch Naben passen.
Also müsste die linke 100mm Tripodenwelle vom Golf4 1,6 16V mit Golf3 Aussengelenk
auch passen. Ich werds gelegentlich mal bauen und dann berichten

Kleiner Nachtrag 20.11.15 : Ich habe mir mittlerweile so eine ganz spezielle linke Welle
zusammengesteckt, und das passt wunderbar zusammen.
Höchst erfreulicher Nebeneffekt ist dabei, dass ich so feststellen konnte, dass es für die
Tripodengelenke auch noch etwas kleinere Manschetten gibt! Offenbar ist beim Golf4
ebenso wie beim Golf3 die Manschette des linken inneren Gelenks in vielen Fällen kleiner
als die auf der rechten Seite. In diesem Fall sitzt auch noch ein Blechring auf dem äusseren
Teil des Gelenks. Da muss ich noch ein bisschen nachforschen, wieso das so und nicht anders
gebaut wurde.
Fotos kommen noch


Die verschiedenen Gelenke im Vergleich


Lauter verschiedene Innenverzahnungen......


Allesamt der Forschung geopfert! zum Teil echt schade drum!


Längenvergleich, hier mit einer 90mm-Welle


Da darf man nicht übersehen, dass die Flansche für 90 und 100mm unterschiedlich lang sind.
aber ich wollte jetzt die 100mm-Welle nicht vom Getriebe abschrauben.
unten ein 100mm Innengelenk, ganz schön klobig! (auf Golf4-Flansch)


Die fertige Welle, entrostet und mit frischer Farbe schaut die gleich besser aus!


eine korrekte Schaltseilhalterung ist inzwischen montiert


Für den Fall, dass es mir zu viel Arbeit ist, den Pedalträger wegen dem TDI-E-Gas zu tauschen
habe ich noch einen "Plan B"....  Ein "GAS-Poti" aus einem 3er BMW dem ich eine Golf3 GTI
Seilscheibe aufgesetzt habe, so dass ein normales Gasseil passt. Das Ganze hat seinen Platz
am Flansch der Befestigung des Schaltgestänges gefunden. Guter Platz! ;-)
Die Optik ist noch verbesserungsfähig, aber das ist jetzt unwichtig.


Was ist das? Das ist ein ganz ordinärer Ansaug-Unterdruck-Fühler aus einem Polo 1,0
ganz ähnliche Fühler sind in sehr vielen Autos zu finden.So einer liefert ein lineares Meßsignal
je nach Unterdruck. Betrieb mit 5V. Am Ausgang ca. 5V - 1V je nach Unterdruck.
(ein Thermofühler ist auch noch drin, aber um den gehts jetzt nicht)
Was habe ich schon Basteleien gesehen, um eine Unterdruckpumpe zu steuern.........
Damit gehts wunderbar! Nicht wegwerfen die Dinger!

Tja, auf meine Nabe warte ich noch immer.............
bis demnächst!
Franz





29 Oktober 2015

Kleines Zwischendurchprojekt: serielles Display für den Golf 3-Tacho anstatt der Uhr

Mit meinem Triebwerk gehts gerade nicht weiter, ich warte noch immer auf die Nabe.
Was den Eigenbau-Controller betrifft, da gäbs zwar ein paar Kleinigkeiten zu erzählen,
aber das wird zu gegebener Zeit mal nachgeholt, wenn ich auch sicher bin dass es
so klappt wie ich mir das vorstelle.......ich brauche mehr Leistung!!!!!! viel mehr!!!!
mindestens 150V (kein Problem bei 1200V-IGBT ;-)  ) 
und 500A besser 600A oder mehr, auch wenns normalerweise nicht genutzt wird
(schon ein Problem mit 400A IGBTs  :-(  )

Deshalb jetzt mal was ganz anderes.......

Ich hatte schon vor langer Zeit mal so eine Idee.........

Ein superwinziges Display, das ich anstelle der Digitaluhr in einen Golf3-Tacho
reinsetzen kann. Sehr viel Platz ist da wirklich nicht... 
Der Ausschnitt ist ca 31 x 12 mm groß und lediglich bei ganz bestimmten Typen
kann man das originale Display der Uhr überhaupt ausbauen so dass da Platz für 
was Anderes frei wird. Grundfläche maximal 51 x 31 mm und in die Tiefe ca 20mm.
Von Electronic Assembly gibts das EA DIPS082-HNLED -Display, und das ist ideal
für diesen Zweck. Aussenmaß 20 x 40 mm und 2 x 8 Zeichen auf 30 x 11 mm
Das passt tatsächlich da rein! Aber die Elektronik muss auch noch da rein!
(5V Spannungsregler, Siebkondensatoren, Quarz,  Pullup-Widerstände etc.)

Weil man das Rad nicht immer wieder neu erfinden muss will ich zur Datenübertragung
das "Curtis 840-Protokoll" benutzen, das ich schon vor einigen Jahren mal geknackt
habe. Erstens ist das nötige Programm schon "in der Schublade" so dass ich es ganz einfach anpassen konnte, zweitens ist es immer wieder mal vorgekommen, dass
jemandem das 840er Display mit seiner Gabelstapler-Optik so gar nicht gefällt.....

Das 840er Display hat eigentlich nur 1 x 8 Zeichen und einige LEDs als Ladezustandsanzeige sowie eine LED, die blinkt wenn geladen wird.

Die Ladezustandsanzeige brauche ich nicht, in einer früheren Programmversion
hatte ich die aber schon mal so umgesetzt dass der Balken auf einer LCD-Anzeige
in der unteren Zeile dargestellt wird.
Die Ansteuerung der LEDs erfolgt Bit-Codiert über ein bestimmtes Byte der Datenpakete.
Ich werde dieses Byte hier ein bisschen zweckentfremden und zunächst mal
dazu benutzen, damit zu steuern, ob der Text in der oberen oder in der unteren Zeile
angezeigt wird.

Aus Platzgründen muss ich hier wieder auf den eigentlich veralteten ATTINY 2313
zurückgreifen.Der Atmega8 bzw 48/168/328 passt leider nicht unter das Display.
Der 2313 ist der kleinste mit "richtiger" serieller Schnittstelle. Mit "Software-Uart"
habe ich nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht, also 2313 und kein anderer.
(In SMD-Technik hat man wieder mehr Auswahl)
Den Prototyp habe ich auf einer Lochrasterplatine aufgebaut. vorerst ist das ein 
Einzelstück. Ich will damit ein paar Nachrichten meines Controllers anzeigen
Was genau, das weiss ich noch nicht so ganz, vor allem die Temperatur,
und so Dinge wie "Bereit" oder irgendwelche Fehlermeldungen.
aber die Leistung wäre auch interessant.Das ergibt sich schon noch.

Zur Erinnerung:
Den Aufbau des Protokolls habe ich schon vor einigen Jahren hier gepostet:
So ein "Curtis Datenpaket" besteht immer aus 13 Ascii-Zeichen die mit 9600Bd 9N1
gesendet werden. Keine Steuerzeichen wie [CR] oder [LF]


los gehts mit 58 (  = :  )
dann 83 (  = S  )
dann folgt der Text (acht Zeichen)
und die 40 (   = (   )
Dann kommt ein Byte,das die LEDs steuert
(das hat mich anfangs gefoppt, weil das bei all meinen Aufzeichnungen
immer 4 war........drum hielt ich das für das Ende-Zeichen)
und eine Zahl, die ich anfangs für das LED-Byte hielt, die sich dann
aber recht bald als Checksumme herausstellte.

>>>>Diese Zeichenfolge wird ständig gesendet,
keine weitere Kommunikation mit dem Display

Der Text war kein Problem, und mit den LEDs war auch schnell alles klar.
Die werden vom vorletzten Byte bestimmt und Bit-Codiert geschaltet.
Die ersten fünf Bit steuern die fünf LEDs des Balkens unterhalb des Displays,
Das sechste Bit schaltet die Störungsmeldung (die immer blinkt, wenn sie an ist)
und mit dem 7. und 8. Bit bringt man die erste und zweite LED zum Blinken.
(Die müssen dazu aber mit dem ersten bzw. zweiten Bit aktiviert sein)

Jetzt fehlte eigentlich nur noch die Checksumme...................
Da habe ich einige Zeit damit verbracht, die rauszubekommen,
das war einiges an Rechnerei.........
aber letztendlich wars dann gar nicht so schwer......
Hier werden einfach alle Bytes vor der Checksumme
xor verknüpft (Spaltenweise)  0 + 0 = 0  ; 0 + 1 = 1 ;  1 + 1 = 0
und da man in Bascom auch dezimal dargestellte Zahlen ganz einfach xor
verknüpfen kann wars dann auch ein lösbares Problem.



Das Programm für den ersten Prototyp habe ich wieder mal in Bascom geschrieben.
Ich habe die ganze LED-Auswertung entfernt und so kam ein recht überschaubares Programm heraus das auch in den winzigen 2k Flash des 2313 passt.

Hier fehlen auch noch ein paar Kleinigkeiten wie ein Timeout bei Signalausfall
(Die Texte sollen ja auch verschwinden, wenn ewig nichts neues nachkommt)
und das ehemalige LED-Steuerbyte werde ich noch etwas verfeinert auswerten.
8 Bit sind schliesslich auch als acht Steuerleitungen verwendbar.
Das alles gibt es schon als Atmega-Programm, müsste also nur wieder hier
hinzugefügt werden. Momentan würde das aber nur stören
Das folgende Programm stellt den empfangenen Text dar:
Ein Grundgerüst aus dem man noch viel mehr machen kann!
Viel Spass damit

Ach, beinahe hätte ich es vergessen.....Die Signale müssen noch angepasst
werden. Bei  RS232 ist +12V = 0 und -12V = 1 bei TTL ist +5V = 1 und 0V = 0
Aus Platzgründen und nur bei solch "unkritischen Anwendungen" wo auch mal
Daten verloren gehen dürfen macht das zur Not auch ein einfacher Transistor.
Weil hier die Daten auch nur in eine Richtung laufen könnte man statt einem TTL
zu RS232-Wandler wie dem MAX232 auch eine RS485-Verbindung einrichten 
ohne dass Senderseitig (Controller) eine zusätzliche Steuerleitung nötig ist.
(zur Umschaltung Senden/Empfangen) je ein SN75176 würde sich da anbieten.
5V TTL ist einfach zu störempfindlich, Da sollten die Leitungen die Platine 
nicht verlassen. Für RS232 braucht man ein 16-poliges IC und
mindestens vier kleine Kondensatoren, den Platz habe ich nicht.
Für RS485 genügt ein 8-poliges IC für ca 50 Cent ohne zusätzliche Bauteile.
Weil RS485 auch zu einem kleinen Bus erweitert werden kann ist es doppelt 
interessant. Vielleicht kann ich ja damit mal die wichtigsten Infos vom Controller 
und meiner "Franzbox" bzw einem noch nicht existierenden BMS auf dem kleinen 
Display vereinen.Ich meine hier nur Warnmeldungen und keine detaillierten Infos.
Das müsste dann aber alles aufeinander als Master-Slave-System abgestimmt
werden und das ist mir momentan noch nicht wichtig genug um dafür
jetzt schon Zeit zu opfern. Weil mir aber inzwischen bei meinem Controller
die Anschlüsse knapp werden und da das dort angeschlossene 4 x 20 Display
im Betrieb eigentlich überhaupt nicht benötigt wird, aber sechs Portleitungen
belegt bin ich gerade am überlegen wie ich die Anzeige auf das serielle Display 
auslagern kann.


genug gelabert, hier ist das Grundprogramm zur Curtis-Daten-Anzeige
es läuft so, aber es könnte durchaus sein, dass man da noch so manches verbessern kann
Insbesondere das Ablegen der einzelnen Werte könnte in einem Array erfolgen
und für die Checksummenberechnung wäre das dann per Array auch eleganter zu lösen.
(aber nicht so klar verständlich) Wie schon erwähnt muss noch ein Timeout rein
und eine Art automatischer Reset damit sich alles wieder synchronisiert wenn mal
"der Wurm drin" ist. Der Start bei Doppelpunkt ist dann problematisch wenn an anderer
Stelle zufällig auch dieses Zeichen steht. insbesondere auf die Checksumme hat man aber
keinen Einfluss.daher muss immer schön mitgezählt werden an welcher Stelle man gerade steht.




$regfile = "attiny2313.dat"
$crystal = 20000000
$baud = 9600


Config Lcdpin = Pin , Db4 = Portb.0 , Db5 = Portb.1 , Db6 = Portb.2 , Db7 = Portb.3 , E = Portb.5 , Rs = Portb.4
>>>>gehört alles in eine Zeile, Belegung/Zuordnung der Display-Pins

Config Lcdbus = 4
Config Lcd = 16 * 2
>>>> 8 x 2 gibt es nicht bei Bascom

Cursor Off

Config Serialin = Buffered , Size = 30
>>>> mit Puffer ist einfach besser wenn manche Dinge wie LCD beschreiben
>>>> auch mal etwas dauern

Enable Interrupts



Cls
Locate 1 , 1
Lcd "********"
Wait 1
>>>>kleine Spielerei beim Einschalten


Dim S0 As Byte        >>>>eingelesenes Byte
Dim Led As Byte       >>>>Der Name für die Variable ist nicht ideal......
                                >>>> zählt die Byte

Dim Chs As Byte       >>>>Checksumme
Dim B0 As Byte        >>>> einzelne Byte des Pakets
Dim B1 As Byte
Dim B2 As Byte
Dim B3 As Byte
Dim B4 As Byte
Dim B5 As Byte
Dim B6 As Byte
Dim B7 As Byte
Dim B8 As Byte
Dim B9 As Byte
Dim B10 As Byte
Dim B11 As Byte
Dim B12 As Byte


Dim Str00 As String * 1     >>>> Zeichen das zum Byte gehört
Dim Strx As String * 9      >>>> Zeichenkette zum Anzeigen

B11 = 0
Led = 13
>>>> klare Verhältnisse beim Start schaffen

Do

If Ischarwaiting() = 1 Then
 S0 = Inkey()
 Gosub Onrxd
 End If

Loop
>>>> ein kurzes Hauptprogramm!

Onrxd:
If S0 = 58 And Led > 11 Then
Led = 0
Strx = ""
End If
>>>> löschen/starten des neuen String bei Doppelpunkt

Str00 = Chr(s0)
>>>>Zeichen aus dem Byte erzeugen
If Led > 1 And Led < 10 Then Strx = Strx + Str00
>>>>zusammensetzen

If Led = 0 Then B0 = S0
If Led = 1 Then B1 = S0
If Led = 2 Then B2 = S0
If Led = 3 Then B3 = S0
If Led = 4 Then B4 = S0
If Led = 5 Then B5 = S0
If Led = 6 Then B6 = S0
If Led = 7 Then B7 = S0
If Led = 8 Then B8 = S0
If Led = 9 Then B9 = S0
If Led = 10 Then B10 = S0
If Led = 11 Then B11 = S0
If Led = 12 Then
B12 = S0
Chs = B0 Xor B1
Chs = Chs Xor B2
Chs = Chs Xor B3
Chs = Chs Xor B4
Chs = Chs Xor B5
Chs = Chs Xor B6
Chs = Chs Xor B7
Chs = Chs Xor B8
Chs = Chs Xor B9
Chs = Chs Xor B10
Chs = Chs Xor B11
End If
>>>> Einzelne Zeichen/Byte merken und Checksumme berechnen

If Led = 12 And Chs = B12 Then
>>>> wenn auch die Checksumme passt, dann.....
'Cls
'Locate 1 , 1
>>>> würde nur in die obere Zeile schreiben bei 1 x 8 Display
If B11 < 128 Then Locate 1 , 1 Else Locate 2 , 1
Lcd Strx
End If
>>>>oben oder unten ausgeben je nach Wert von B11
>>>>

Incr Led
If Led > 13 Then Led = 13
>>>> nächstes Byte verarbeiten

Return

End


03 Oktober 2015

Mein VW-Bausatz, Bestandsaufnahme, Platzangebot im Golf 3

Wie versprochen gibt es jetzt gaaanz viele Bilder!
 


Seit gestern hat mein silberner 92er 90PS Automatik wieder frischen TÜV! 
Ich habe ihn extra dafür wieder für ein paar Wochen angemeldet.
Der ist jetzt fast zwei Jahre (und zuvor auch schon fast anderthalb......)  nur
nutzlos rumgestanden. Erschreckend, wie die Zeit verrinnt!


 Das E-Gas vom Golf 3 TDI
....eine furchtbar aufwändige Konstruktion



andere Seite, der Geberzylinder für die Kupplung



Die Plastikklammer, die es nur zusammen mit einem
neuen Bremspedal gibt! Aufpassen beim Zerlegen!
Die Stange des Bremskraftverstärkers geht da nicht
ohne Spezialwerkzeug raus!


 Zwei Pedalerien, die ich schon mal besorgt habe. Wie befürchtet hat mein 92er noch nicht die Bohrungen im Pedalträger wo der Halter des Gas-Gebers festgeschraubt wird.
Die Aufnahmen für E-Gas und Kupplungs-Geberzylinder sind extra Teile und verschraubt.
Am linken Teil sind die drei Bohrungen für den Gas-Geber gut erkennbar.
Ich muss also doch die komplette Pedalerie tauschen oder mir was anderes einfallen lassen


Die Pedalerie aus dem TDI (rechts)hat wohl schon so einiges hinter sich......
Ich werde also die Halterungen für den Geberzylinder an das andere Teil schrauben oder 
eben gleich in mein Auto.Bohrungen für die Hydraulik sind vorhanden.
Sogar die Durchbrüche in der Spritzwand! (mein roter 95er hat die Löcher dafür nicht!)
Das hängt jetzt davon ab, wie ich die Frage des Gaspedal-Gebers löse



Hmmm.... noch ein Problem! Diese Schaltung ist vom Corrado.
Für das Golf-Getriebe müssten die Seilzüge übereinander
liegen und nicht nebeneinander. Das ist Baujahrbedingt.
Die ganze Hebelei wurde mal überarbeitet und bei diesem Getriebe
müsste das obere Seil halt direkt über dem anderen eigehängt werden.
Da muss ich noch eine passende Schaltung besorgen.
Ich habe zwar eine Aufnahme gebastelt mit der man schalten kann,
aber das ist keine saubere Lösung. Die passenden Teile gibt es,
also müssen sie auch eingebaut werden. Alles andere ist Murks!



Der Motorraum meines silbernen Automatik-Golf 3


 Platzangebot: ca 1,10m in der Breite


und etwa 25 cm bis Oberkante Getriebe



Alle Leitungen zum Motor (Zündung, Geber für Temp. und Öl, Einspritzung) 
laufen über diesen Stecker. Das finde ich sehr gut gelöst!
 

 Eine Menge Platz im Luftkasten. Hier sitzt die Motorsteuerung



 Der Motorraum meines 1,6er 75PS. Wegen des kleineren Kühlers ist da viel mehr Platz.
Die komplette Front ist nur ein Plastikteil das da hingeschraubt ist.
Das lässt sich sicher noch besser ausnutzen wenn man den Kühler samt Aufnahme entfernt









Im "kleinen" Golf gibt es einen gewinkelten Stutzen für die Unterdruckleitung.
Gut zu wissen! Das spart Platz!


 Die 12V-Batterie soll mal da hin, wo der Anlasser war. Die hat da ganz locker Platz
und die Kabel sind lang genug. (hier noch das kleine Diesel-Getriebe)








Die komplette Batteriehalterung (da ist auch der Behälter fürs Öl der Servolenkungdran) ist auf den
linken Längsträger geschraubt. Das muss alles wo anders hin! da gibts bessere Plätze


 Unter der Rücksitzbank wäre noch viel ungenutzter Raum
 

 Das Blech unterm Rücksitz sitzt etwas tiefer, ca 5cm unterhalb der Auflage der Rücksitzbank und die Handbremsseile stören auch, trotzdem könnte man hir so manches unterbringen. Ich denke da z.B. an ein Ladegerät.Der Platz wo links der Auspuff sitzt ist rechts auch noch frei.
Zur Orientierung: der Meterstab liegt am senkrechten Blech unterhalb der Rücksitzbank
Gleich hinter dem Auspufftopf ist der Querträger der Hinterachse (nicht im Bild)
 

 Der Tank ist rechts von der Reserveradmulde etwa 25 cm hoch
 
Der Kofferraumboden ist nur ein einfaches Blech Breite 80cm

Höhe 60cm
Da drunter sitzt nichts als der Tank.
Hier kann man problemlos ein Batteriefach 60 x 80 reinsetzen
Die Beule rechts ist die Aussparung für den Tankstutzen




 Na bitte! es geht doch! Die Manschette des linken inneren
Gelenks ist viel kleiner als das Riesenteil, das rechts montiert war.
Es passt trotzdem auf die rechte Welle.
So muss nicht noch mehr aus dem Motorgehäuse rausgeschliffen werden
Der Schwingungsdämpfer muss noch runter.
Es geht auch ohne dieses Teil.

Kleiner Update vom 09.10.15:
Alles einfach mal zusammengesteckt um zu sehen ob alles pass wie erhofft.
Passt! zumindest fast...... Die Antriebswelle sitzt ein bisschen tiefer und auch etwas weiter
vom Getriebe in Richtung Rad. Da muss noch eine winzige Kleinigkeit weg. Kaum der Rede wert.


Im unteren Bereich der Mulde ist etwas wenig Platz für die Schraubenköpfe


Für die ersten Versuche muss eine Kupplung vom 90PS-Motor reichen. (gabs sehr günstig......)
Wenns irgendwann mal deutlich mehr sein müsste, dann gäbs für deutlich mehr Geld die
Möglichkeit, die VR6-Kupplung zusammen mit einer erleichterten G60 Schwungscheibe
zu montieren. Da ist man dann aber schnell mal gute 300 Euro los!
Weil die Kupplung vom 90PS-Passat aber ohnehin schon größer ist, als die vom Golf3 GTI 2,0
mit 115PS sollte die eigentlich auch schon genügen.
Hier ist das Ganze auch nur mal versuchsweise auf den Adapter fürs Entengetriebe montiert.
Der hat auch den VW-Kurbelwellenflansch, ist aber letztendlich nicht praxistauglich,
weil da die Nabe nicht ausreichend im Lager befestigt ist.
Auf die Nabe in aktueller Ausführung warte ich noch immer.......die ist etwas in Vergessenheit
geraten.....





30 September 2015

Recalibrating The System! Diesel-Getriebe fliegt raus, TDI-Getriebe kommt rein!


Ich habe mittlerweile sehr günstig ein recht altes 02A TDI-Getriebe "CTN" aufgetrieben.
( 02A = Bauform ; CTN = Kennbuchstabe für Übersetzung und sonstige Spezifikation
02A = "Seilzugschaltung aus TDI, Passat 35i etc" ; 020 = das klassische Golf-Getriebe )
Leider ist es "nur" ein CTN, also 2200 U/min bei 100 Km/h und nicht ein ASD,
das mit 2100 U/min bei 100 Km/h noch vorteilhafter übersetzt wäre.(zumindest theoretisch.....)
aber was solls, zum einpassen von Wellen und Halterungen tuts das auch, und wer weiss,
vielleicht ist das ja sogar schon "lang" genug übersetzt.Der Unterschied ist ja kaum zu
spüren, denke ich. Der Durchzug bei niedrigeren Geschwindigkeiten (50-80) sollte
damit auch besser sein.     mal sehen und testen.....

Natürlich habe ich zuallererst mal den Abstand des Antriebswellenflansches zur
Mitte der Kupplungswelle nachgemessen! Au weia!!!!! Das hätte ich schon früher mal
wo nachmessen müssen........Auf einmal ist alles vollkommen anders!
Die Mitte der Wellenflansche ist beim Seilzug-02A-Getriebe fast 10mm weiter weg als beim
Gestänge-020-Getriebe! Was bedeutet das? Das bedeutet ganz schlicht und einfach,
dass alle meine Sorgen bezüglich der 100mm-Antriebswellen vollkommen unnötig waren
und ich das TDI-Getriebe fast problemlos inclusive 100er Wellen an meinen Motor
dranmontieren kann. ich habe sogar 5mm mehr Platz als bei den 90er Wellen am
derzeit montierten Getriebe.

Ich muss jetzt mal schauen, was es da an Ausführungen der Dichtmanschetten für
die 100mm-Gelenke gibt, und wie die Platzverhältnsse tatsächlich sind.(schaut gut aus!)
Die 100er Gelenke haben meist sehr große Manschetten, vielleicht gibts aber auch kleinere.
An den linken Wellen sind teilweise kleinere Manschetten dran, vielleicht "geht da was"....
Da muss ich womöglich die Mulde im Motor noch ein kleines bisschen seitlich erweitern 
bzw doch die Tripodengelenke einbauen, falls da eine passende Welle dafür aufzutreiben ist.
(Polo 9N GTI??, nur die Welle, mit anderen Gelenken...vom 6N2 1,4 16V Automatik..?????)

Das TDI-Getriebe löst eine Menge Probleme auf einmal:
1.Endlich eine wirklich "lange" Übersetzung, und die Möglichkeit, notfalls noch um einiges
   längere Radsätze zumindest für den 5.Gang einzubauen.(Teile aus dem Transporter T4)
2.Es ist für sehr viel mehr Drehmoment ausgelegt als das 020-Getriebe vom 75PS TD
   Das alte 020-Getriebe hat seine "Grenze" bei den 115PS des GTI 2,0 erreicht.
   den 02A Getrieben sagt man nach dass bis zu 300PS "no Problem" sind
3.Auch die Kupplung verträgt viel, sehr viel mehr Drehmoment
   ......wenn man den Schwung vom G60 mit der Kupplung vom VR6 kombiniert
  hat man eine 228er Scheibe die für ca 180PS ausgelegt ist, oder man zaubert eine
 240mm -Kupplung aus neueren VW/Audi rein, was mit etwas gutem Willen 
 durchaus zu schaffen ist zumal hier kein Anlasser versetzt werden muss dann
 sollte das auch mit dem Drehmoment eines monströsen DC-Reihenschluss-Motors
 problemlos klappen.
4.Durch die hydraulische Kupplung wird ein bisschen Platz frei, weil das Kupplungsseil
  nicht mehr oben übers Getriebe läuft. Zwar baut der Schaltturm auch ziemlich hoch auf,
 aber wenigstens nicht höher als die Kupplungsglocke.
 Wenn man da noch Waschwasserbehälter, 12V-"Batterie", Kühler-Ausgleichsbehälter 
 und den Servo-Öltank an "strategisch günstigere" Orte setzt, dann wird da vorne sehr
 viel zusammenhängender Platz frei für Akkus und dergleichen.
5.Die Antriebswelle ist plötzlich kein großes Problem mehr, es passen Serienteile!

Die entscheidende Sache ist aber die "lange" Übersetzung, die meinen "Langsamläufer"
überhaupt erst wirklich verwendbar macht. Zumindest für Geschwindigkeiten über 100 Km/h.
zur Erinnerung: der Still-Motor ist angegeben mit ca 14 kW bei 80V 180A und 1400 U/min
........und das als Dauerleistung, für 60 Minuten !!!!!!!! Da geht noch sehr viel mehr!!!
Allerdings bei niedrigerer Drehzahl beziehungsweise mit deutlich höherer Spannung
das wären dann ganz grob geschätzt 2100 U/min bei 180A und 120V also ca 21 KW
bzw 270A bei 120V und 1400 U/min also ca 32kW bei ca 60 km/h 
Mit 21KW läuft ein 3er Golf schon deutlich über 100Km/h, auch wenn die Leistung dann
schon geringfügig abnimmt weil er ja mit dem CTN-Getriebe da schon 2200 U/min macht.
So ein Reihenschlussmotor regelt ja nicht schlagartig ab.
Aber oberhalb von 2500 U/min erwarte ich nicht mehr viel Leistung, 
zumindest nicht bei ca 120V Betriebsspannung
Der Durchzug von 50-80 dürfte da aberdurchaus Spass bereiten denke ich!
Ein "ASD"-Getriebe wäre wohl noch "ums kennen" besser, und so eines treibt man dann auch 
auf, wenn man ein bisschen danach sucht. es gäbe auch noch das "CYP" das liegt irgendwo 
dazwischen. (ca.2170 U/min bei 100Km/h, also fast identisch mit dem CTN,)
(ASD waren meist im 90PS TDI in der Limousine drin, während das CTN 
überwiegend im 90PS Variant verbaut war, CYP meist beim 110PS TDI Motor)

Nicht ganz so toll ist halt, dass ich für das 02A-Getriebe auf hydraulische Kupplung, 
sowie Seilzugschaltung und nebenbei auch noch auf elektrisches Gaspedal umrüsten muss. 
Weils das aber alles im TDI serienmässig gab sind alle dazu nötigen Teile ziemlich
problemlos zu bekommen und der Einbau sollte nicht allzu viel Aufwand sein.
(in den letzten Baujahren wurde der TDI netterweise auf elektrisches Gaspedal umgestellt,
und die hydraulische Kupplung sowie die Seilzugschaltung gabs im TDI, 16V, G60 und VR6.)
Mein silberner Golf ist ein Automatik. Daher muss ich sowieso die ganze Schalterei und
Pedalerie sowie einige elektrische Dinge umbauen, und da ist es dann auch schon egal,
was man letztendlich reinsetzt. Wenn man dann noch weiss, das bei Automatik-Fahrzeugen
zum Teil ein paar wichtige Gewinde fürs Schaltgestänge im Lenkgetriebe fehlen können und dass
der Tacho bei Automatik die gleiche Wegstrecken-Kennzahl hat wie der für Seilzug-Getriebe,
dann erscheint der Umbau von Automatik auf Seilzuggetriebe gleich nochmals viel sinnvoller.
Schaltung, Kupplung und E-Gas sollten locker an einem Nachmittag drin sein, wenn erst mal
Motor, Auspuff und die ganzen Hitze-Schutz-Bleche nicht mehr im Weg sind.
Die Pedale lassen sich relativ einfach tauschen, auch kein allzu großes Problem!
Eigentlich kann der Pedalträger drin bleiben. Zumindest wenn er das Loch für die Befestigung
des E-Gas-Geberhalters schon hat!!?? Mal nachschauen! 
Wenn nicht, dann kommt doch noch ein Golf4-Pedal rein!
Das ist dann einfacher reinzubasteln, als den kompletten Pedalträger zu tauschen
Die Pedale an sich können einzeln getauscht werden wenn man die Pedalwelle rauszieht.
Dabei muss man allerdings das Bremspedal vom Bremskraftverstärker trennen ohne dieses
etwas unglücklich konstruierte Plastikteilchen zu zerstören das im Bremspedal sitzt.
Gemeinerweise gibts das nicht einzeln, sondern man muss dann das komplette Bremspedal neu
kaufen.Wir werdens ja sehen.......da muss ich mir dann wohl noch ein Spezialwerkzeug basteln!
Eine komplette Pedalerie aus einem späten TDI ist schon unterwegs, da ist dann auch gleich ein
elektrisches Gaspedal mit dabei sowie die ganze Kupplungshydraulik.
Ich bin nicht ganz glücklich mit diesem alten, sehr umständlich gebauten Golf3-TDI-Geber!
Insbesondere weil die (Ersatz-)Teile bei VW extrem teuer sind und gelegentlich das kurze Seil
reissen kann. Der Geber kostet mittlerweile irgendwas um die 450 Euro neu....
Das Seil (keine 10cm lang) gibts nur zusammen mit der "Rolle" für ca 50 Euro.
Die neueren Pedale mit integriertem Geber gibts dagegen neu um die 50 Euro
bzw. gebraucht fast geschenkt und die machen normalerweise keinen Ärger.
Aber das TDI-Zeug passt halt "Plug and Play" ins Auto und ich muss nicht erst noch 
irgend eine Halterung konstruieren. Ansonsten wäre wohl eines der neueren elektrischen
Pedale meine Wahl gewesen. Golf4 etc würde "elektrisch" durchaus auch passen.

Zufällig habe ich noch was hochinteressantes entdeckt: Citroen C5 und Berlingo haben sehr 
schöne Seilzug-betätigte Geber drin!

>>>Update 08.Okt.15: Die Citroen-Geber sind doch nicht das was ich erhoffte!
Die funktionieren auf Hallgeber-Basis mit einiger Elektronik drin.
Ich konnte dem Teil bis jetzt kein brauchbares Signal entlocken.
Ein 0 - 5V-Signal kommt da jedenfalls nicht raus! Zumindest nicht bei meinem.
Vielleicht hat irgendjemand eine Beschreibung von diesen Teilen.
VDO 96 433 656 80 das ist in so manchen Citroen und Peugeot drin.
Na ja, vielleicht kann man mit der Mechanik was anfangen wenn man den Hallgeber
durch ein "normales" Drosselklappenpoti ersetzt.

Ich habe die TDI-Pedal-Einheit recht günstig bekommen, also was solls....rein damit!
Immerhin hat der TDI-Geber zusätzlich zum Poti auch noch Kontakte für
Ruhestellung und Endstellung mit drin die ich für eine Sicherheits-Abfrage für
den Startvorgang nutzen möchte. Starten, also das Einschalten des Hauptschütz
in die Selbsthaltung per Anlasser-Signal soll nur mit getretener Kupplung und Fuß vom Gas
erfolgen können. Das Ganze erfolgt zusätzlich zur schon vorhandenen Plausibilitätsprüfung des 
Poti-Signals im Controller. Aufnahmen für entsprechende Schalter sind schon vorhanden,
weil die für den "Tempomat" vorgesehen bzw. vorbereitet sind.
Mein Eigenbau-Controller wurde zuletzt mit einem Golf4 bzw Polo-Gaspedal
angesteuert, und das klappte auf Anhieb geradezu perfekt.
Ausserdem sollten die Automatik-Antriebswellen (1992 waren da noch 100er Innengelenke dran)
schon genau die richtigen sein.(wenn die Standardgelenke passen)
Ich habe aber auch noch einen Satz passende Wellen besorgt für den Prüfstand.
Netterweise passt auch die Wegstrecken-Kennzahl vom Automatik-Tacho zum 02A-Getriebe.
Ansonsten bräuchte man auch noch einen Tacho vom 16V bzw G60 oder einen vom 
frühen Golf3 1,4 oder 1,6 75PS mit "Polo-Getriebe" (passt nicht ganz, aber ausreichend genau)
bzw zur Not einen vom TDI, dann könnte man mit meinem "Setup" über die LIMA auch den 
Drehzahlmesser ansteuern. (aber dann nicht mit meiner Franzbox die Ampere anzeigen)

.......Die Golf3-Tachos haben meist auch diese lästige "dynamische Öldruckkontrolle"
Ausgenommen sind Modelle mit dem "Polo-Motor",da passen aber nur die "ganz alten"
mit dem kleinen Polo-Getriebe von der Wegstrecken-Kennzahl zu den Seilzug-Getrieben.
Wenn mans nicht zu genau nimmt sind aber die 1,8er 75 und 90PS Tachos auch verwendbar.
......Ich habe die genauen Zahlen jetzt nicht im Kopf, aber irgendwie so war das......
Tachos von 1,4er und 1,6er Modellen mit "großem" Getriebe passen jedenfalls nicht.

Das Gepiepe der dynamischen Öldruckkontrolle lässt sich beim Golf3 unterdrücken, 
wenn man den Eingang des zweiten Öldrucksensors auf Masse legt, 
aber das Blinken bei Stillstand (Drehzahlmesser auf 0) bekommt man so nicht weg.
>>>das wäre aber eine schöne "Ready-Anzeige bei Stillstand" die den TÜV beeindruckt!

Da hilft nur: Leitungen auf der Platine auftrennen bzw raus mit dem Zeug!
Die LED bzw Lampe kann man dann direkt über den Pin des ersten Druckgebers
ansteuern wenn man die Ölleuchte noch ansteuern will.

Ich habe mir jedenfalls schon einen der ganz alten Tachos (ab 20Km/h) mit DZM aus einem
"kleinen" beiseite gelegt, weil man nur die alten Tankanzeigen gut per PWM ansteuern kann.
Die "neueren" haben je nach Hersteller zum Teil derart gedämpfte Tankanzeigen, so dass die
viel zu langsam reagieren um was sinnvolles anzuzeigen.

Es gibt derart viele verschiedene Golf3-Tachos dass ich hier nicht alles aufführen kann.
Die alten (ab 20) sind aber deutlich weniger zickig! ....sollte man wissen ;-)
Da habe ich schon viel Zeit und Geld vergeudet bis alles halbwegs klar war!

Warum ausgerechnet einen 92er Automatik als E-Mobil-Basis?
nun ja, ich habe nicht wirklich danach gesucht, der ist mir eher zufällig zugelaufen!
....Spottbillig, absolut rostfrei und trotzdem letztendlich nahezu wertlos.......
Hinzu kommt da noch eine etwas höhere Achslast + Leergewicht ;-) und dass beim Golf 3 ansonsten 
die Umbauten nicht allzu kompliziert sind. Ausserdem hat der eine recht gute Ausstattung drin.
Elektr.Schiebedach, elektr. Spiegel, ZV, höhenverstellbare Lenksäule + Fahrersitz, 
getönte Scheiben, Servolenkung etc.
Da fehlen eigentlich nur elektrische Fensterheber, ABS und Airbags.
(ABS ist beim Golf3 übrigens komplett eigenständig! das hat keine Verbindung zum Motor)
Ein TDI (bzw. G60, 16V oder VR6 aber da wärs "schade drum") wäre natürlich einfacher umzurüsten, weil da ja schon fast alles drin ist was man so braucht, aber da einen günstigen 
wirklich "gesunden" zu finden ist ziemlich unwahrscheinlich, am ehesten noch ein VR6
weil die TDI mittlerweile fast alle schon astronomische Laufleistungen haben und
entsprechend heruntergekommen sind.Auch die Versicherung ist gerade bei Diesel-Variant 
deutlich teurer.>>>die Einstufung umgerüsteter Fahrzeuge ist seit Einführung
der Typklassen-Geschichte oft nicht ganz durchschaubar!


Trotzdem wieder mein Hinweis in eigener Sache:
Bis jetzt ist nicht gewiss, ob ich es tatsächlich bis zur Zulassung des Umbaus
dieses Golf durchziehe. Ich möchte viel lieber einen Drehstrom-Antrieb haben!
Aber testen will ich den "Still-Antrieb" unbedingt!
Vielleicht erklärt das auch, warum ich solchen Wert darauf lege, dass das Triebwerk
mehr oder weniger "einfach mal reingehängt" werden kann, ohne unumkehrbare Umbauten 
am Auto zu machen. 
Die Automatik des Golf3 nervt fürchterlich! (schaltet eklig, ist zu kurz übersetzt, und säuft!!!!)
Womöglich baue ich als Zwischenstufe noch auf manuelle Schaltung um und zwar mit dem Seilzuggetriebe vom 90PS-Passat. Den gabs mit exakt dem derzeit eingebauten Motor. ("ABS")
Das ist so eintragungsfähig, und dann wäre Seilzugschaltung und Hydraulikkupplung
schon mal drin und einsatzbereit

Ich warte jetzt noch auf die letzten Teile des "neuen" Bausatzes bestehend aus:
TDI-Pedalerie incl kpl. hydraulischer Kupplungsbetätigung und E-Gas   >>ist da!
passender Stecker für den E-Gas Geber  >> auch da!!!
Seilzugschaltung, (Schrauben an den Gelenken fehlen noch)  >>auch komplett!
Hier gibts Problemchen, TDI-Getriebe und Corrado-Schaltung passen nicht ganz zusammen.
Anpassen oder eine passende Schaltung vom Golf3 besorgen. ca 30Euro....wieder mal...
niedriges Tilgergewicht für die Schaltung  >>geht auch ohne, basteln bzw. Golf2 16V
vordere Motorstütze vom TDI bzw 16V  >>fehlt noch,aber die vorhandene tuts auch
Schwung + Kupplung aus einem 90PS-Passat >>Schwung ist da,Rest fehlt noch, bestellt!
Antriebswellen mit 100mm-Gelenken,  >> vom SEAT Toledo, passen aber auch
Rippenriemen mit 975mm >>uuups!!!!...... doch zu kurz! 998 muss es sein!
wenn alles da ist, dann gibts auch wieder Fotos

Leider fehlt immer noch die Nabe...............da muss ich mal wieder nachhaken :-)

bis demnächst!
Franz


23 September 2015

Halterung für Lichtmaschine und Servopumpe fast fertig und ein TDI-Getriebe besorgt

Eigentlich habe ich das Teil schon vor langer Zeit mal begonnen, aber
bis jetzt nicht fertiggestellt. Na ja, ganz fertig ist es noch immer nicht,
aber so sollte das schon mal fürs erste genügen.

Ich werde den Treibsatz vorerst mal mit Lichtmaschine und mechanisch
angetriebener Servopumpe aufbauen. Das machts einfacher und viel billiger!
Was da irgendwann mal später noch kommt steht derzeit noch in den Sternen....
Auch will ich den Motorkabelbaum mit seinem Zentralen Steckanschluss
für sämtliche Motor-Leitungen beibehalten.
Das komplette Teil soll mehr oder weniger "Plug and Play" in einen
ansonsten möglichst unveränderten Golf 3 reinpassen.
Ein paar Kompromisse lassen sich da sicher nicht vermeiden, aber
der Einbau soll halt möglichst unkompliziert und problemlos sein.


Zur Erinnerung nochmal die Aufnahme für die Riemenscheibe:




Der Wellenzapfen des Motors ist sehr kurz, ca 5mm



 Um da die Scheibe verdrehsicher zu befestigen muss
ich wieder mal ein bisschen tricksen..........




Der weiter aussen (rechts) liegende Spannstift greift in
die Riemenscheibe, das andere Loch geht momentan nur
durch bis zum Wellenanfang.Wenn alles mal endgültig montiert
 wird, dann bohre ich da noch ein bisschen in die Welle und
setze hier auch einen Bolzen rein.(halb im Drehteil,halb in der Welle)


Hier ist das Ganze incl Riemenscheibe montiert.
Aber hier fehlt noch ein Lüfterrad


 Das Kunststoff-Lüfterrad verträgt sich nicht mit meiner Riemenscheiben-Konstruktion.
Ich muss hier ein anderes aus Metall anfertigen und zusammen mit der Riemenscheibe
und meinem Adapter auf die Welle schrauben. Etwas größer wäre auch von Vorteil.
Bis ich das fertig habe wirds erst mal ohne Lüfter ausprobiert.
Die Lichtmaschine könnte durchaus noch etwas näher an den Motor ranrücken,
das ist aber mit etwas Arbeit an der Halterung verbunden, und da vorne ist genug Platz.
Eigentlich sollte der originale Rippenriemen vom 1,8er Golf 3 passen, obwohl hier keine
Wasserpumpe mitläuft, dafür aber die Servopumpe (also wie beim 1,4 und 1,6er mit "Polomotor")
Das ist in etwa auch die Position wo sie bei meinem 1,6er 75PS Golf 3 sitzt.
Auch die Servopumpe sitzt annähernd am originalen Platz, alle Kabel und Schläuche sollten
nach wie vor passen. Fürs Erste ist da kein Handlungsbedarf.





Ganz aktueller Nachtrag: 

Ich habe jetzt ein TDI-Getriebe bekommen!