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25 September 2009

Warum eigentlich der Aufwand? Ziel: Hybrid-Ente!

Hmmm....
Was bewegt einen eigentlich, sich mit Elektroantrieben bei Autos
zu beschäftigen?
Es geht, das ist klar!
Es ist letztendlich preiswert! Na Ja,wenns letztendlich
funktioniert, dann ja, aber irgendwie ist die Zeit noch nicht
reif genug (meine Meinung)Das Problem ist nicht die
technische Machbarkeit, sondern in erster Linie
eine Frage des Preises der nötigen Akkus sowie eine
Anhäufung bürokratischer Stolpersteine, sobald
eine ganz normale Privatperson sich ernsthaft
mit diesem Thema befassen will. (EMV...etc...)
Aus so manchen Gründen habe ich selbst derzeit
kein elektrisch betriebenes Fahrzeug, aber das könnte
durchaus noch werden!
Das was mir vorschwebt ist eher eine Zwischenlösung.
Ich würde gerne eine Hybrid-Ente bauen.
Warum ausgerechnet eine Ente?
Weil ich schon dreieinhalb Stück habe!
eine alte 16er von 1969, (Ente Pur!)
eine total umgebaute Cabrio-Pick-Up-Ente
mit Ami Super Technik (Läuft fast 170!)
(Macht echt Spass!)
sowie eine "ganz normale 87er", und da sollte
die "Elektrik" rein. und zwar so, dass das auch wieder
ausgebaut werden kann, bzw in meine
"Future-Ente" übernommen werden kann.
Die ist aber derzeit noch lediglich in Planung.
Die soll etwas breiter werden (ca insgesamt 6cm)
und zwar die Karosserie, nicht die Kotflügel!
und ev. auch eine Gasanlage bekommen
(monovalent, das heisst nur noch 15liter im Tank,
dann gibts auch die grüne Plakette! ohne Kat!
sowie eben einen kleinen Elektromotor.
Das Teil sollte die wirklichen Kurzstrecken elektrisch
fahren können, ansonsten aber ganz normal funktionieren.
Hier würden ca 15Km elektrische Reichweite genügen.
Ich hab schon so manche Berechnung angestellt, und
das muss gehen!(Das Teil wurde auch schon fast genau so
gebaut, wie ich mir das vorstelle, aber leider habe ich an
einer ganz bestimmten Stelle ein noch ungelöstes
mechanisches Problem.)Da bei der Ente ohnehin nicht
genug Gewicht zum ausbauen vorhanden ist, halte
ich dieses Fahrzeug ohnehin nicht für eine gute
nur-elektro-Basis.aber gute 100Kg zusätzlich,
das sollte durchaus gehen!
(Halt leider nur mit teuren LIPOs)
Ich würde gerne einen Perm-Motor an die untere
Getriebewelle ankoppeln, die macht bei ca 77 Kmh
ca 3000 Umdrehungen, das passt ganz gut
für ca 7-8 kW was für gut 70 reichen sollte.














Die untere Welle ohne Lager,
hier müsste ein Ritzel drauf.

Ich möchte den Motor rechts ans Getriebe ansetzen
und mit einer Kette die Kraft übertragen.













Hier ist Platz für den Motor

Der Heizungsschlauch müsste oben rum,
aber daran scheiterts sicher nicht.



Der Platz hinter dem Getriebe reicht locker!

Der hintere Deckel müsste durch ein
Frästeil ersetzt werden ,das gleichzeitig
Motorhalterung und Kettenschacht ist.
Ein 13er oder ev. sogar 14er Kettenrad
hat Platz.Fürs 14er müsste der Tachoantrieb
etwas wandern, aber das ist gar nicht nötig.

Mit einer 1/2 x 5/16 Kette
lässt sich die Kraft übertragen.
(Auf den Bildern ists ein 15er Ritzel
das ist etwas zu groß)














































Die Kette würde so ca im 30° winkel nach oben
weggehen. Die Kette hält das aus, das weiss ich,
weil in meinem Heinkel Roller im vierten Gang
bei ca 3000 Umdrehungen 10 PS über ein
11er Ritzel übertragen werden bzw in den kleineren
Gängen wesentlich höhere Drehmomente als
hier auftreten werden. Und das hält
im Ölbad fast ewig, da ist nicht mal
Nachspannen vorgesehen!!


Das würde dann etwa so ein Teil werden.
(Ich bin damit noch nicht fertig)
Das eigentliche Problem ist jedoch die Befestigung
des unteren Kettenrades auf der Getriebewelle.
Der Zapfen ist insgesamt 40mm lang, 20mm stark
und hat sogar eine Nut drin, aber da drauf sitzt
das hintere Lager und die Mutter.
Meine Idee:
Das originale Lager durch eines mit größerem
Innendurchmesser ersetzen, und das untere Kettenrad
gewissermaßen als Mutter mit Schaft auf die Welle
schrauben und dann mit einem Keil sichern.

Das Lager wird aber nur durch den Bund gehalten,
Ich müsste also auch aussen kleiner werden,
das gefällt mir gar nicht!

Oder ich lasse am Doppelrolligen Lager den äusseren
Ring weg und setze auf das Ritzel ein größeres Lager,
welches erstens im Deckel sitzt und den Zug der Kette
aufnimmt und gleichzeitig das Spiel der Lagers
einstellt.(Das Kegelrad drückt nach aussen,
also ist die Last auf den inneren Ring gerichtet,
der äussere führt das Ganze nur)
Aber ich habe noch nicht die wirklich gute Idee gehabt,
wie man das auch praktisch hinkriegt.
(Konstruktion und Fertigung der nötigen
Frästeile ist nicht mein Problem, da habe ich
die richtigen Leute, daran solls nicht scheitern,
aber halten solls nachher!)
Mein letzter Stand an Idee geht in die Richtung
einer Spannzange- Also Lager bleibt original, statt
der originalen Mutter kommt eine Art Keglige
geschlitzte Hutmutter drauf, die auch noch ein
Aussengewinde hat. Da drauf das Kettenrad auf den
Kegelsitz und mit einer weiteren Mutter zusammengeschraubt
so dass das innere Teil bombenfest auf das Gewindestück
zusammengeklemmt wird. Das müsste halten! Ein paar
Wellenkeile lassen sich da auch noch unterbringen.

........und gebaut wurde das schon mal!!!!!
nachzulesen ist alles hier:
Mir gefällt da allerdings nicht, dass die Kette im Freien läuft,und dass
der E-Motor zu tief sitzt weshalb der Auspuff verlegt werden musste.
Ich würde ihn etwas höher setzen soweit die Gegebenheiten das zulassen
und lieber den Heizungsschlauch obenrüber verlegen.
Die Änderung der Schlauchstutzen halte ich für das kleinere Übel
im Vergleich zu Auspuffänderung.Der Platz reicht jedenfalls!
Wie hier das Problem der Befestigung des Kettenrades gelöst wurde
ist leider nicht zu erkennen.
Eventuell hätte der E-Motor auch oberhalb des Getriebes platz,
falls ich die Kette an den Schaltstangen vorbei ins Innere des Getriebes bringe.Aber ich möchte das lieber vermeiden weil das zuviel
Montageaufwand wäre.
Dann müsste aber das komplette Schaltgestänge gewaltig
umkonstruiert werden........schwierig...........

bis demnächst!
Franz
Nachtrag vom 27.10.2010:
Die bislang erfolgversprechendste Lösung, das Rizel zu
befestigen ist folgende:
Auf die Welle mit dem M20 x 1,5 Linksgewinde kommt
eine Hülse mit dem entsprechenden Innengewinde,
und einem Aussendurchmesser von 25mm
so dass man sie dort aufschrauben kann um das
Lager vorzuspannen.Die Hülse ist so aufgefräst, dass man
einen Wellenkeil einlegen kann, der nachher ein Verdrehen
verhindert. (Dass dies einiges an Nacharbeit erfordert,
bis das passt ist mir klar, aber daran solls jetzt mal nicht
scheitern, aber das Lager muss nun mal zusammengeschraubt
werden, zwar nicht fest,aber zumindest spielfrei.
Diese Mutter sollte zwar fest sein, aber bei fast jedem
Entengetriebe ist sie früher oder später locker und
das hält trotzdem ewig.)
Auf diese Hülse kann man dann ein handelsübliches
Taper-Lock Ritzel draufsetzen welches gleichzeitig die Hülse
fest auf die Welle presst so dass sich da nichts mehr lösen
sollte.
Das werde ich bei Gelegenheit mal testen!
Die versprochenen Drehmomente würden sogar ohne
Wellenkeil mehr als ausreichen, aber das scheint mir dann
doch etwas zu gewagt.
Franz

Kommentare:

  1. warum innen rein ?

    Währe ausen drauf nicht wesentlich einfacher ?

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  2. Nein,Das Ganze darf von der Trennfläche aus
    nur ca 30-35 mm auftragen und ausserdem
    soll die Kette unbedingt im Ölbad des
    Getriebes laufen.Aussen müsste ich einen Zahnriemen nehmen, das ginge auch,aber dann kann der Tachoantrieb nicht da bleiben,
    wo er ist und da wirds dann schon wieder
    kompliziert........
    halt an einer anderen Stelle aber ganz vom Tisch ist die Lösung noch nicht.
    Da würds eine ganz winzige Kette oder ein schmaler Riemen tun der Tacho braucht
    ja keine Kraft und alles wäre viel leichter zu warten. Und wenn was reisst passiert nix!
    Ich werd in den nächsten Tagen mal ein paar Gehäuseteile zeichnen, dann wird alles etwas
    besser verständlich.

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  3. in die Richtung habe ich bei meinem GS auch schon mal gedacht. vielleicht lachst du jetzt aber ich dachte daran ganz vorne beim Lüfter etwas in Richtung E-Motor zu machen. Ist doch bei der Ente genauso oder ? Könnte man da einen Antrieb vebauen?

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  4. .....da müsste der E-Motor den Benzner antreiben
    oder wie????? ist weniger gut....
    Ich halte den GS nicht für perfekt geeignet.
    (sicher ist es machbar, aber..............)
    Der ist eigentlich schon zu schade zum Umbauen
    Was man braucht ist ein Auto mit möglichst
    leichter Karosserie, einem möglichst großen
    Originalmotor, damit viel Gewicht raus kommt
    langer Übersetzung und möglichst viel Zuladung.
    Ausserdem sollte es nicht teuer sein,
    rostbeständig, ohne Ersatzteilprobleme und
    vor allem kein allzugroßer Wertgegenstand,
    damit einen nicht doch noch irgendwann das Gewissen packt, weil man einen Klassiker
    unumkehrbar umgebaut hat..........
    ..und Servolenkung sollte auch nicht drin sein,
    bzw auch ohne lieferbar gewesen sein,
    und wenn ja, dann möglichst schon elektrisch.

    was bleibt da übrig? 3er Golf Variant !!!!!
    3er BMW ??? Uno 60Ps Diesel,
    diverse Opel mit Heckantrieb..
    A-Klasse (mit doppeltem Boden für die Akkus)
    (warum baut das keiner????)
    VW Bulli wg Zuladung, 190er Mercedes??
    Clio !!! Punto !!! Corsa !!! Astra !!!
    kleinere Audi, Audi allgemein ... A1 !!!!!!
    Quattro und den hinterren Antrieb raus wg
    Gewicht??? oder drin lassen wg. Spass
    oder doch raus und da einen E-Motor an die
    Welle und einen Hybrid basteln (das wär
    was das mich extrem reizen würde)
    aber mir fehlt die Zeit...für fast alles,
    dabei wäre alles da..... vom Knowhow über
    Werkstatt mit Grube, Drehbank, Fräsmaschine,
    Schweissgerät, sogar WIG !! ...und 2 meiner Brüder sind Maschinenbauer bzw. Werkzeugmacher.


    aber die derzeitigen Lebensumstände lassen es einfach nicht zu!
    Andere Sachen sind einfach noch wichtiger!

    Bei mir steht immer noch ein 84er Escort rum
    mit nur 64000 Km, "fast rostfrei"....den schenke ich her, wenn der in gute Hände kommt und nicht
    verschrottet wird!!!!!! der wär gut geeignet!
    da müsste nur die Automatik raus....aber das ist
    alles umzubauen und mit dem Getriebe vom 1,4er
    von 85 -90 wäre das echt eine gute Basis
    1,4er (Fiesta-Motor) gibts geschenkt, und meine Karosserie ist Super!!!!! erhalten.
    Ich hab nicht die Zeit, und das Ding
    "geht im weg um und muss weg"
    Warum geht es eigentlich nicht mit Automatik?
    wenn der Wandler fest wäre, müsste es doch prima
    funktionieren. Ein paar Umdrehungen und
    Öldruck wäre da, damit der erste Gang einschaltet.schon gehts los oder etwa nicht?

    warum macht das keiner?
    Ich meine, es müsste gehen, aber ich habs
    auch noch nicht versucht.

    mfG
    Franz

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